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Niedersachsen: Inflation – Trinkwasser wird 2024 für Verbraucher teurer


Trinkwasser wird teurer: Welche Kosten kommen auf Verbraucher zu?

Von dpa, t-online, cch

Aktualisiert am 05.12.2023Lesedauer: 2 Min.
imago images 0368526760Vergrößern des BildesWasserhahn mit laufendem Wasser (Symbolbild): Das Land Niedersachsen rechnet durch mit jährlichen Mehreinnahmen in Millionenhöhe. (Quelle: IMAGO/mix1/imago)
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Für normale Haushalte steigt die Wassergebühr im kommenden Jahr. Für andere entfällt sie.

Zu Beginn des neuen Jahres wird die Wasserentnahme für Verbraucher in Niedersachsen teurer. Das hat die Landesregierung am Dienstag beschlossen. Die Gebührensätze würden zum Zweck des Inflationsausgleichs angepasst, hieß es. Das Wassergesetz sieht vor, dass Gebühren angehoben werden, wenn seit der letzten Erhöhung die Verbraucherpreise um mindestens zehn Prozent gestiegen sind. Diese Voraussetzung war zum Jahresende 2022 erfüllt, teilt die Staatskanzlei mit.

Die Anpassung tritt zum 1. Januar 2024 in Kraft. Nach früheren Angaben der Staatskanzlei muss ein Privathaushalt mit einem durchschnittlichen jährlichen Pro-Kopf-Wasserverbrauch von rund 46 Kubikmetern Wasser dann einen Euro mehr im Jahr zahlen.

Wasserentnahmegebühr: Für Sportvereine soll sie entfallen

Laut Staatskanzlei wird dem Landtag eine Änderung eines Gesetzes empfohlen, um die Erhöhung bei der Wasserentnahme für Teile der Wirtschaft kostenneutral zu halten. Dabei geht es etwa um die chemische Industrie. Für Sportvereine soll die Gebühr für die Bewässerung von vereinseigenen Sportanlagen ganz entfallen.

Die Wasserentnahmegebühr ist auch als sogenannter "Wasserpfennig" oder "Wassercent" bekannt. Sie ist für die Entnahme von Wasser aus oberirdischen Gewässern oder aus dem Grundwasser zu zahlen. Diese Gebühr soll den wirtschaftlichen Vorteil ausgleichen, der durch die Nutzung des Allgemeingutes Wasser etwa in der Landwirtschaft erlangt wird.

Für Niedersachsens Umweltminister hat der Wassercent auch noch eine andere Aufgabe: "Die Anpassung der Gebühr soll die Anreizwirkung der Umweltabgabe aufrechterhalten, um die wichtige Ressource Wasser sparsam zu verwenden", sagt Christian Meyer in einer Mitteilung. Das Land rechnet durch die Anhebung mit jährlichen Mehreinnahmen von zehn bis elf Millionen Euro. Sie sollen für den Gewässer- und Naturschutz eingesetzt werden.

Verwendete Quellen
  • stk.niedersachsen.de: Wasserentnahmegebühr wird an Inflation angepasst – Gebühren für Sportvereine sollen entfallen
  • Mit Material der Nachrichtenagentur dpa
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