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Armut in Niedersachsen: Immer mehr Alleinerziehende betroffen


Studie der Bertelsmann-Stiftung
Immer mehr Alleinerziehende in Niedersachsen leben in Armut

Von dpa
Aktualisiert am 25.06.2024Lesedauer: 1 Min.
Eine Mutter hält ihren Sohn an der Hand (Symbolbild): Alleinerziehende und ihre Kinder sind einer Studie zufolge oft von finanzieller Armut bedroht.Vergrößern des BildesEine Mutter hält ihren Sohn an der Hand (Symbolbild): Alleinerziehende und ihre Kinder sind einer Studie zufolge oft von finanzieller Armut bedroht. (Quelle: Marcel Kusch/dpa-bilder)
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Immer mehr Alleinerziehende in Niedersachsen leben in Armut. Das zeigt eine Untersuchung der Bertelsmann-Stiftung. Die Gründe dafür sind vielfältig.

Der Anteil der in Armut lebenden Alleinerziehenden ist in Niedersachsen seit 2019 gestiegen. 40,1 Prozent der Menschen in dieser Gruppe bezogen 2023 Bürgergeld, wie aus einer Datenuntersuchung der Bertelsmann-Stiftung hervorgeht. 2019 lag der Wert demnach noch bei 35,7 Prozent. Paare sind den Angaben nach deutlich seltener von Armut betroffen.

Der Anteil der von Armut gefährdeten Menschen unter den Alleinerziehenden lag in Niedersachsen im vergangenen Jahr bei 43 Prozent, wie aus der Analyse weiter hervorgeht. Von allen Familien machten Alleinerziehende 19,6 Prozent aus, wobei der Anteil der alleinerziehenden Mütter mit 80,6 Prozent deutlich über dem der Väter lag. Die Stiftung wertete für ihre Ergebnisse Daten vom Statistischen Bundesamt sowie von der Bundesagentur für Arbeit aus.

Das sind Gründe für die Armut

Zwischen 2019 und 2023 stieg der Anteil der Alleinerziehenden, die in Deutschland in Armut leben, von 34,6 auf 37,2 Prozent, wie die Stiftung mitteilte. Betroffen sind meist Mütter. Knapp die Hälfte aller Kinder in Deutschland aus Familien, in denen Bürgergeld bezogen wird, lebten mit nur einem Elternteil.

Gründe für die Armut sind den Angaben nach unter anderem ausfallende Unterhaltszahlungen oder ein zu geringer Lohn trotz Vollzeitbeschäftigung. Zudem ist der größere Anteil der in Armut lebenden Alleinerziehenden laut der Untersuchung auch auf Geflüchtete aus der Ukraine zurückzuführen, bei denen es sich oft um Mütter mit Kindern handelte.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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