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Zugverkehr zwischen Berlin und Hannover wieder planmäßig – Rangierunfall in Wolfsburg

Nach Rangierunfall in Wolfsburg  

Zugverkehr zwischen Berlin und Hannover wieder planmäßig

26.09.2021, 10:25 Uhr | dpa, t-online

Zugverkehr zwischen Berlin und Hannover wieder planmäßig – Rangierunfall in Wolfsburg. Ein Zug ist während des Rangierens an einer Weiche aus dem Gleis gesprungen: Der Zug kam im Schotter zum Stehen.  (Quelle: dpa/Polizei)

Ein Zug ist während des Rangierens an einer Weiche aus dem Gleis gesprungen: Der Zug kam im Schotter zum Stehen. (Quelle: Polizei/dpa)

Bei einem Rangierunfall am Wolfsburger Hauptbahnhof sind Oberleitungen beschädigt worden. Das wirkte sich tagelang auf den Zugverkehr in der ganzen Region aus – nun läuft alles wieder nach Plan.

Nach einem Rangierunfall in Wolfsburg läuft der Fernverkehr auf der Strecke wieder. "Alle ICE- und IC-Züge fahren wieder im Regelbetrieb", sagte eine Bahnsprecherin am Sonntag. Auch der Halt in Wolfsburg werde wieder angefahren. Zuvor hatte es Störungen auf der Strecke Berlin-Bonn, Berlin-Basel und Berlin-Amsterdam gegeben. Nach Angaben der Bahnsprecherin in Berlin stehen noch weitere Reparaturarbeiten an. Zunächst war von Zugausfällen und Verspätungen bis Dienstagabend die Rede gewesen.

Wie das Unternehmen Metronom am Sonntag mitteilte, fahren auch die Regionalzüge des Enno wieder ohne Einschränkungen auf der gesamten Strecke. Dies sind der RE 30 Hannover-Gifhorn-Wolfsburg sowie der RE 50 Hildesheim-Braunschweig-Wolfsburg.

Rangierunfall in Wolfsburg: Aufräumarbeiten dauerten Tage

Am frühen Freitagmorgen hatte nach ersten Ermittlungen ein Lokführer ein Signal übersehen. Sein Enno-Zug geriet auf ein sogenanntes Notgleis. Die ersten drei Waggons sprangen aus den Schienen, rammten einen Strommasten und rissen eine Oberleitung herunter, wie die Bundespolizei mitteilte. Die entgleisten Waggons kamen dann im Schotter zum Stehen. Bei dem Unfall gab es keine Verletzten, es entstand aber ein Millionenschaden. Der Lokführer erlitt einen Schock und musste medizinisch betreut werden. Fahrgäste waren nicht im Zug.

Spezialfahrzeuge und Kräne wurden angefordert, um den Zug wieder aufs Gleis zu setzen und die Oberleitung aufzurichten. Im Anschluss musste die Oberleitung repariert werden.

Neben den Zügen der Deutschen Bahn waren auch Enno-Züge von den Ausfällen betroffen. 

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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