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Füchse nach Sieg in Hannover: froh und selbstkritisch

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Füchse nach Sieg in Hannover: froh und selbstkritisch

15.10.2021, 12:20 Uhr | dpa

Füchse nach Sieg in Hannover: froh und selbstkritisch. Füchse Berlin

Die Füchse bei einem Spiel. Foto: Andreas Gora/dpa (Quelle: dpa)

Die Erleichterung bei den Füchsen Berlin war spürbar. "Wir sind cool geblieben und haben das Ding nach Hause gebracht", sagte Spielmacher Marian Michalczik. Auch im siebten Saisonspiel der Handball-Bundesliga blieben die Berliner ungeschlagen. Mit dem 25:22 übernahmen die Füchse mit erst einem Verlustpunkt auch wieder die Tabellenspitze.

Doch es war ein harter Kampf für den Hauptstadtclub. Hauptmanko waren für Michalczik die anfänglichen Probleme in der Abwehr: "Gefühlt gehen alle Abpraller in gegnerische Hände. Wenn wir das besser gelöst hätten, wäre vielleicht gar nicht so viel Druck entstanden. Da waren wir nicht wach genug." Ebenso wenig hilfreich: Kreisläufer Mijajlo Marsenic bekam in der zwölften Minute seine zweite Zeitstrafe und musste dadurch defensiv vorsichtiger agieren.

Doch auch in der Offensive hatten die Füchse Probleme, an die Leistung der vorherigen Partien anzuschließen. Mit einer Vielzahl an technischen Fehlern und gleichermaßen häufig vergebenen, klaren Torchancen standen sich die Berliner meist selbst im Weg. "Wir scheitern viel zu oft am gegnerischen Torhüter", monierte Trainer Jaron Siewert. Nur 46 Prozent Angriffseffektivität konnte sein Team vorweisen und lag teils mit drei Treffern gegen Hannover zurück.

Der Coach strukturierte in der zweiten Halbzeit um. Siewert setzte auf Michalczik, der für den wenig erfolgreichen Jacob Holm eingewechselt wurde, während Paul Drux in der Schlussphase auf halblinks den Vorzug vor Lasse Andersson bekam. Die Umstellung zeigte ihre Wirkung. Drux erzielte in der 54. Minute das 22:21 und brachte damit seine Mannschaft erstmals nach der Pausensirene wieder in Führung. Stabilisiert in der Abwehr und konzentrierter im Abschluss, sicherten sich die Füchse mit einem 7:1-Lauf den Sieg. "Solche Spiele muss man auch gewinnen", resümierte Siewert: "Die sind für das Endresultat extrem wichtig und deshalb sind wir erstmal froh."

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