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Kiel: Arbeiter demonstrieren für Zukunft der Werften

Arbeitsplätze gefährdet  

Arbeiter demonstrieren in Kiel für die Zukunft der Werften

28.10.2020, 10:08 Uhr | dpa

Kiel: Arbeiter demonstrieren für Zukunft der Werften. Teilnehmer einer Demonstration gehen auf einer Straße vor der Kieler Werft German Naval Yards: Die Arbeiter machten sich für den Erhalt der Werften stark. (Quelle: dpa/Frank Molter)

Teilnehmer einer Demonstration gehen auf einer Straße vor der Kieler Werft German Naval Yards: Die Arbeiter machten sich für den Erhalt der Werften stark. (Quelle: Frank Molter/dpa)

Zeichen setzen trotz Corona: In Kiel haben Beschäftigte aus Werften und Zulieferbetrieben für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze demonstriert.

Am Mittwochmorgen haben rund 200 Personen in Kiel für die Zukunft der Werften demonstriert. Die Beschäftigten aus Werften und Zulieferbetrieben setzten sich für den Erhalt ihrer gefährdeten Arbeitsplätze in Norddeutschland ein. Wegen der steigenden Infektionszahlen mit dem Corona-Virus beschränkte die IG Metall die Teilnehmerzahl auf ausgewählte Delegierte. Die Demonstranten trugen Masken, wie die Polizei zur Auflage gemacht hatte.

Die IG Metall befürchtet den Verlust eines Drittels der rund 18.000 Arbeitsplätze der deutschen Werften. Die Substanz der maritimen Wirtschaft sei im ganzen Norden, aber auch gerade in Schleswig-Holstein, gefährdet, sagte Daniel Friedrich, Bezirksleiter der IG Metall Küste.

Demonstrationszug durch die Stadt

Werftarbeiter und Beschäftigte der Zulieferbetriebe zogen von den Kieler Werften ThyssenKrupp Marine Systems und German Naval Yards über die Hörnbrücke und die Kieler Förde hin zum Landtag. Das Parlament wird am Nachmittag über die Werftenkrise debattieren. Die Landesregierung hat sich solidarisch erklärt.

Vor dem Landeshaus war am Vormittag eine Kundgebung geplant, auf der auch Schleswig-Holsteins Wirtschaftsminister Bernd Buchholz (FDP) sowie SPD-Landtagsfraktionschef Ralf Stegner sprechen wollten. Auch die Oberbürgermeister von Kiel und Flensburg, Ulf Kämpfer und Simone Lange (beide SPD), haben wiederholt den Erhalt der Branche gefordert und die Unterstützung durch die Politik gefordert.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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