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QuarantĂ€ne fĂŒr Disco-Besucher - epidemische Notlage?

Von dpa
30.12.2021Lesedauer: 3 Min.
Heiner Garg
Heiner Garg (FDP), Gesundheitsminister von Schleswig-Holstein, sitzt im Landtag. (Quelle: Axel Heimken/dpa/dpa-bilder)
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Nach Weihnachtspartys in schleswig-holsteinischen Diskotheken mit zahlreichen Corona-Infektionen mĂŒssen mehrere Tausend Besucher in QuarantĂ€ne. Betroffen sind Discos in den Kreisen Segeberg, Stormarn, Rendsburg-Eckernförde und in der Stadt Kiel sowie ein Club auf Sylt und eine Veranstaltung in Dithmarschen.

Gesundheitsminister Heiner Garg will der Jamaika-Koalition vorschlagen, in Schleswig-Holstein in der ersten JanuarhĂ€lfte die epidemische Lage von landesweiter Tragweite festzustellen, falls der Bund das nicht kurzfristig seinerseits mache. Damit können Schutzmaßnahmen verschĂ€rft werden. "Mit der Omikron-Variante kommt die fĂŒnfte Welle in Schleswig-Holstein frĂŒher an als in anderen LĂ€ndern", erklĂ€rte der FDP-Politiker am Donnerstag.

Im Kreis Stormarn infizierten sich nach dem Stand vom Donnerstag mindestens neun GĂ€ste mit der Omikron-Variante in einer Diskothek, wie eine Sprecherin des Kreises sagte. Am 24. und 25. Dezember seien jeweils mehr als 1000 Menschen im "Fun-Parc" in Trittau gewesen. Alle Besucher mĂŒssten sich sofort in eine 14 Tage dauernde QuarantĂ€ne begeben. Das gelte unabhĂ€ngig vom Impfstatus.

"Wir nehmen aktuell Kontakt zu allen erkrankten Personen auf und bitten diese, ihre unmittelbaren Kontaktpersonen zu informieren", teilte die Leiterin des Kreisgesundheitsamtes, Christiane Clobes, mit. "DarĂŒber hinaus sind wir im GesprĂ€ch mit dem GeschĂ€ftsfĂŒhrer des "Fun-Parc", um allen Besucherinnen und Besuchern eine direkte Information zukommen lassen zu können."

Im Fall der rund 820 GĂ€ste aus der Diskothek "Joy" in Henstedt-Ulzburg (Kreis Segeberg) hat am Donnerstag auch der Nachbarkreis Pinneberg auf die QuarantĂ€neanordnung fĂŒr alle Besucher vom 24. und 25. Dezember hingewiesen. Bei zunĂ€chst einem Gast, der an beiden Abenden in der Diskothek war, sei eine Infektion mit der Omikron-Variante des Coronavirus nachgewiesen worden.

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Inzwischen lĂ€gen 28 bestĂ€tigte positive PCR-Testergebnisse vor, teilte der Kreis Segeberg am Donnerstag mit. In drei FĂ€llen handelt es sich laut Test um die Omikron-Variante. Man gehe davon aus, dass alle 28 mit der Omikron-Variante infiziert seien, Sicherheit darĂŒber werde aber erst eine Genomsequenzierung bringen. Zuvor hatte der Kreis Segeberg alle GĂ€ste aufgefordert, sich in eine 14 Tage lange QuarantĂ€ne zu begeben.

Bislang hĂ€tten sich rund 200 "Joy"-Besucher beim Infektionsschutz gemeldet. Von ihnen hĂ€tten 50 Symptome wie Husten, Schnupfen, Halsweh, Gliederschmerzen oder MĂŒdigkeit.

Die Stadt Kiel forderte alle Besucher des Nachttheaters "Max" aus der Nacht zum 25. Dezember zwischen 23.30 Uhr und 3.30 Uhr auf, sich unmittelbar in QuarantÀne zu begeben. Mindestens ein Gast sei mit der Omikron-Variante infiziert. Um wie viele Besucher der Diskothek es dabei gehe, sei nicht bekannt, sagte eine Sprecherin der Stadt.

Nach einem Bericht der "Schleswig-Holsteinischen Landeszeitung" unter Berufung auf das Gesundheitsamt des Kreises Rendsburg-Eckernförde gab es auch in der Diskothek "Cheyenne" in Rendsburg im Zusammenhang mit einer Weihnachtsparty mehrere Corona-FĂ€lle. "Wir haben momentan bereits 20 Personen, die sich im Zusammenhang mit den zwei Veranstaltungen infiziert haben", zitierte die Zeitung den Infektiologen Stephan Ott. Die Zahl der betroffenen GĂ€ste, die nun in QuarantĂ€ne mĂŒssen, war zunĂ€chst nicht bekannt.

In einem Club in Kampen auf Sylt wurden nach einer Veranstaltung an Weihnachten mit bis zu 120 Teilnehmern bis Mittwoch 12 Infektionen nachgewiesen. FĂŒr die Betroffenen wurde Isolation angeordnet. Ob es sich um die Omikron-Variante handele, werde noch untersucht, sagte eine Sprecherin des Kreises Nordfriesland. Da GĂ€ste nicht verpflichtet seien, Kontaktdaten zu hinterlegen, sei es schwierig, alle ausfindig zu machen.

In Dithmarschen gab es nach Angaben des Kreises bei einer Tanzveranstaltung in Meldorf am 18. Dezember mehrere Infektionen. Nach einem Bericht des NDR feierten rund 900 Menschen. Das Einlass- und Hygienekonzept sei lĂŒckenlos dokumentiert, zitierte der Sender den Veranstalter. Eine Kreissprecherin sagte dem Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlag SHZ, die Veranstalter hĂ€tten mittlerweile Fehler eingerĂ€umt.

Die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-FĂ€lle stieg am Mittwoch in Schleswig-Holstein deutlich. Die Zahl der erfassten Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen lag bei 181,8 (Stand: 18.36 Uhr) - nach 158,1 am Dienstag. Auch die Zahl der registrierten Neuinfektionen mit dem Coronavirus stieg auf 1451 FĂ€lle. Am Vortag waren es 1131 neu erfasste FĂ€lle gewesen.

Die jĂŒngsten Ereignisse im Land gerade im Zusammenhang mit Feiern zeigen nach EinschĂ€tzung des Gesundheitsministeriums, dass von einer erhöhten Dynamik auszugehen und damit auch eine deutlich schnellere Ausbreitung des Virus zu befĂŒrchten ist. Mit zusĂ€tzlichen Maßnahmen könne dem entgegengewirkt werden. Garg rief die Menschen auf, sich impfen zu lassen und Silvester im kleinen Kreis zu bleiben.

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