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1. FC Köln | Trainer Steffen Baumgart in Rage: "Eine klare Lüge!"


"Klare Lüge!" Baumgart sauer wegen Transfer-Gerücht


04.04.2023Lesedauer: 2 Min.
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1. FC Köln-Trainer Steffen Baumgart (Archivbild): Am Dienstag redete sich der Coach in Rage. (Quelle: Rolf Vennenbernd/dpa/Archivbild/dpa-bilder)

Der 1. FC Köln muss seinen Kader für die kommende Saison aufgrund des FIFA-Urteils zweigleisig planen. Ein Gerücht brachte Trainer Steffen Baumgart in Rage.

Am Montagabend hatte "Sky"-Reporter Marlon Irlbacher über das Interesse des 1. FC Köln an BVB-Rechtsverteidiger Felix Passlack getwittert. Demnach hätte es zwischen dem Verein und dem im Sommer ablösefreien Spieler bereits "intensiven Kontakt" gegeben, ehe die von der FIFA ausgesprochene Transfersperre dem Klub einen Strich durch die Rechnung machte.

Auf die Personalie angesprochen, redete sich Steffen Baumgart am Dienstag nach dem ersten Training der Woche in Rage. Allerdings nicht aufgrund von Passlack selbst. "Er ist ein Spieler, dessen Vertrag ausläuft und der aus unserer Sicht eine hohe Qualität hat. Darüber kann man spekulieren, das gehört dazu und damit kann ich umgehen", sagte der FC-Trainer.

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Dann allerdings legte Baumgart los: "Womit ich nicht umgehen kann, ist, wenn gesagt wird, dass wir uns mit dem Spieler unterhalten haben. Denn das ist eine klare Lüge!" Der 24-jährige Abwehrspieler sei zwar "ein interessanter Spieler – aber es gab keine Gespräche."

FC hat durch das Urteil "unmittelbaren Schaden" erlitten

Gleichzeitig stieß Baumgart sauer auf, dass darüber berichtet wurde, Gespräche mit potenziellen Neuzugängen lägen aufgrund der Transfer-Sperre nun auf Eis. "Wir machen unsere Arbeit ganz klar weiter. Wir gehen davon aus, dass wir das Urteil revidiert kriegen. Und mit den Jungs, die für uns interessant sind, gehen wir in Gespräche."

Dass es für den FC jedoch aufgrund des Urteils nicht einfacher geworden ist, Spieler von einem Wechsel nach Köln zu überzeugen, bleibt ungeachtet Baumgarts Aussagen bestehen. Die direkt entstandenen Folgen hatte bereits Christian Keller vor dem Derby verdeutlicht. "Wir haben einen unmittelbaren Schaden erlitten, weil wir keine ablösefreien Spieler unter Vertrag nehmen können. Deswegen können wir anberaumte Verpflichtungen, die wir machen wollten, nicht machen", erklärte der Geschäftsführer am DAZN-Mikrofon.

Steffen Baumgart zumindest sieht den FC auf dem Transfermarkt nach wie vor gut vorbereitet. Ohnehin würden die Spieler aktuell nicht nur mit einem Verein Gespräche führen. "Wir versuchen die Jungs von uns zu überzeugen. Dass sie abwartend agieren, ist normal. Und auch, dass sich der ein oder andere dann vielleicht anders entscheidet." Seinen Humor hat der Trainer trotz aller Unwägbarkeiten dennoch nicht verloren: "Ich wollte Kevin De Bruyne anrufen, aber ich habe seine Handynummer nicht gekriegt."

Verwendete Quellen
  • Reporter vor Ort
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