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BVB-Meisterschaft? 1. FC Köln will Borussia Dortmund zum Meister krönen


So will der 1. FC Köln Dortmund zum Meister krönen


25.05.2023Lesedauer: 3 Min.
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Steffen Baumgart: Dem Kölner Trainer missfallen einige Journalisten.
Steffen Baumgart (Archivbild): Der FC-Trainer gibt sich gegen Bayern eisern. (Quelle: IMAGO/BEAUTIFUL SPORTS/Wunderl)

Der 1. FC Köln ist das seriöseste Team im Bundesliga-Endspurt. Obwohl der FC gerettet ist, will Köln auch gegen den FC Bayern keine Geschenke verteilen.

Die Formtabelle ist eindeutig: Seit dem 27. Spieltag haben nur zwei Mannschaften in der Bundesliga mehr Punkte geholt als der 1. FC Köln (14): RB Leipzig (18) und Borussia Dortmund (17). Selbst der FC Bayern München (13) liegt in der Formtabelle hinter den Geißböcken und hat in dieser Zeit sogar ein Tor weniger erzielt als der FC (14 zu 15).

Dem 1. FC Köln kann also wahrlich niemand vorwerfen, dass sich der Klub im Saisonendspurt nicht seriös verhalten würde. Im Gegenteil: Seit der Rettung hat der FC sieben weitere Punkte geholt, Leverkusen (im Kampf um Europa) sowie Hertha BSC (im Abstiegskampf) geschlagen. Und nun will die Truppe von Steffen Baumgart auch noch in den Meisterkampf eingreifen.

Abschiedsgeschenke erst nach dem Abpfiff

Der FC Bayern hat zwar seit 17 Spielen nicht mehr gegen den 1. FC Köln verloren. Doch die Geißböcke wollen im ausverkauften Heimspiel zum Saison-Abschluss genau das schaffen – die Sensation gegen den Rekordmeister. Sollte dies gelingen, wäre Borussia Dortmund automatisch Deutscher Meister. Und nichts weniger wünschen sich viele FC-Fans, auch wegen der Fanfreundschaft zwischen beiden Klubs.

Daher verwundert es auch nicht, dass Baumgart am Donnerstag verkündete: Es wird keine Abschiedsgeschenke für scheidende FC-Stars geben. Weder wird Timo Horn für Marvin Schwäbe im Tor stehen, noch soll Jonas Hector kurz vor Ende der Partie für einen Ehrenapplaus ausgewechselt werden. Die beiden FC-Idole sind zwar seit zusammen 34 Jahren beim Klub (Horn 21, Hector 13). Das soll aber erst nach dem Abpfiff eine Rolle spielen.

Kein Platz für Sentimentalitäten im Meisterkampf

Bis dahin heißt es: Voller Fokus auf die Bayern. "Der einzige Plan, den wir haben, ist, wie wir erfolgreich spielen wollen", sagte Baumgart auf der letzten Spieltags-Pressekonferenz der Saison. "Ich halte es für schwierig jetzt darüber nachzudenken, ob wir am Ende des Spiels noch mal wechseln wollen." Im Gegenteil: Baumgart will nichts anderes als den Sieg gegen München. In diesen 90 Minuten bleibt kein Platz für Sentimentalitäten.

"Wenn es um die Meisterschaft geht, werden wir keine großen Sachen machen. Wir werden mit der aus meiner Sicht besten Aufstellung ins Spiel gehen." Und die lautet: Marvin Schwäbe im Tor, Jonas Hector hinten links und Davie Selke wieder im Sturmzentrum. Auch auf allen weiteren Positionen werden die Spieler spielen, die zuletzt auch von Beginn an aufgelaufen waren. "Damit verrate ich jetzt nicht die Aufstellung. Die Jungs haben ihre Aufgaben einfach gut erfüllt."

Einzig Steffen Tigges und Sargis Adamyan werden ausfallen. Tigges hat sich in Bremen vor einer Woche eine Schulterverletzung zugezogen und muss am Freitag operiert werden. Der Mittelstürmer wird mehrere Monate ausfallen. Adamyan hingegen hat sich eine Prellung am Fuß zugezogen und wird ebenfalls fehlen. Weil Adamyan aber seit Monaten keine Rolle mehr spielt, fällt sein Ausfall nicht ins Gewicht. Stattdessen wird Tim Lemperle in den Kader rücken.

Seriosität bis zum Abpfiff

Zuguterletzt wird es auch kein Abschiedsgeschenk für Sebastian Andersson geben. Die Verantwortlichen hatten den Schweden zuletzt mit wohlwollendem Lob bei Laune gehalten. Für den Kader reichte es aber nicht – so auch am Samstag. Der Vertrag läuft aus, die Wege trennen sich, eine Kadernominierung hätte sich der Stürmer nicht mehr verdient.

Am Samstag wird es also keine Geschenke geben. Horn und Hector müssten darauf hoffen, dass kurz vor Schluss in Müngersdorf wie in Dortmund die Spiele bereits entschieden wären und Baumgart noch Wechseloptionen offen hätte. Nur dann gäbe es die Chance, Horn noch ein paar Einsatzminuten und Hector einen Abschiedsapplaus zu gewähren. Doch dafür müssen Kölns Beste die 90 Minuten zuvor so seriös wie möglich beschreiten. Zuletzt gelang dies bestens – sogar besser als dem Gegner am Samstag.

Verwendete Quellen
  • Eigene Beobachtungen
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