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Köln: Preisvergleich – in welcher Bäckerei sind die Brötchen am günstigsten?


Preisvergleich
Das kosten Brötchen und Croissants bei Kölner Bäckereien

Von t-online, fe

Aktualisiert am 27.10.2023Lesedauer: 2 Min.
imago images 169266065Vergrößern des BildesBrötchen auf einem Backblech (Archivbild): Auch die Bäcker müssen die Preise anziehen. (Quelle: IMAGO/Rene Traut)
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Am Sonntagmorgen geht es für viele Kölner erst einmal zum Bäcker. Doch bei welcher Bäckerei sind Brötchen und Croissants am günstigsten`?

Für Verbraucher sind in den letzten Monaten immer wieder Teuerungen bei Lebensmitteln entstanden – beim Gang in den Supermarkt müssen die Kundinnen und Kunden inzwischen tiefer in die Tasche greifen. Doch auch bei Metzgereien und Bäckern werden die Preise angehoben. Ein Brötchen für 20 Cent? Das war einmal.

t-online hat sich bei den größten Bäckerei-Ketten in Köln umgesehen und den Preisvergleich gemacht: Was kosten ein Brötchen und ein herkömmliches Croissant bei Schneider, Hardt, Schmitz & Nittenwilm und Merzenich?

Das kosten Brötchen und Croissants bei Merzenich und Co.

  • Schneider: Die Bäckerei Schneider betreibt in Nordrhein-Westfalen 141 Filialen und ist als "Greenbaker" verifiziert. Dieses Label dürfen Bäckereien tragen, die sich um Nachhaltigkeit verdient machen. "Wir wollen die Welt ein wenig besser machen, deswegen ist uns der Umweltschutz, Klimaschutz und Nachhaltigkeit sehr wichtig", heißt es auch auf der Website.

    Macht sich das auch beim Preis bemerkbar? Nicht so arg, wie man meinen könnte: Ein normales Brötchen kostet bei Schneider 45 Cent, ein Buttercroissant macht 1,30 Euro.
  • Schmitz & Nittenwilm: Hier fallen die Brötchen etwas günstiger aus, die Croissants hingegen kosten etwas mehr. Ein Brötchen kostet bei Schmitz & Nittenwilm 43 Cent, das Croissant 1,45 Euro.

    Das Unternehmen Schmitz & Nittenwilm wurde 1973 gegründet und zählt inzwischen 40 Filialen im ganzen Kölner Stadtgebiet. Laut eigener Aussage steht bei den Bäckereien "die Qualität der Produkte" im Vordergrund – diese seien "täglich frisch und nur aus den hochwertigsten Zutaten, die wir vorzugsweise aus der Region beziehen."
  • Hardt: 1931 wurde die erste Bäckerei unter dem Namen Hardt eröffnet, das Unternehmen ist dabei bis heute in Familienhand geblieben. Die Bäckerei ist also ein Kölner Urgestein und fest in der Domstadt verankert. "Regionalität ist nicht nur ein Wort, sondern eine Lebenseinstellung", so das Credo.

    Und wie sehen die Preise aus? Ein Brötchen kostet bei Hardt 45 Cent, das Croissant 1,45 Euro.
  • Merzenich: Jede Kölnerin und jeder Kölner war wohl schon einmal bei Merzenich einkaufen. Immerhin gibt es zahlreiche Filialen der Kette – nicht nur in Köln, sondern unter anderem auch in Düren, Kerpen und sogar in Hückeswagen.

    Ein Manko gibt es aber: Im Preis-Vergleich muss man bei Merzenich am meisten bezahlen – wenn der Unterschied auch gering ist. So kostet ein Brötchen bei Merzenich 46 Cent, ein Croissant schlägt mit 1,55 Euro zu Buche. Wieso die Brötchen bei Merzenich am teuersten sind, hat das Unternehmen auf Anfrage von t-online nicht beantwortet.

Energie- und Rohstoffkosten lassen die Kosten steigen

Die Gründe für die Preissteigerung liegen in den erhöhten Ausgaben für Energie, Rohstoffe und steigende Personalkosten – Probleme, die natürlich nicht nur die Bäckereien betreffen.

Und Handwerk hat seinen Preis. Wer aber den Weg zum Bäcker scheut, kann immer noch Tiefkühlware kaufen – oder selber backen.

Verwendete Quellen
  • Eigene Recherche
  • baecker-schneider.de
  • schmitz-nittenwilm.de
  • baeckerei-hardt.de
  • Mit Material der Nachrichtenagentur dpa
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