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1. FC Köln: Nach dem 0:1 gegen FC Bayern müssen nun Siege her


Bayern abhaken! Jetzt zählen für den FC nur noch Siege

Von Marc Merten

26.11.2023Lesedauer: 2 Min.
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imago images 1037328943Vergrößern des Bildes
1. FC Köln gegen Bayern München (Archivbild): Nun ist die Zeit der Ausreden für die Kölner vorbei. (Quelle: IMAGO/Blatterspiel/imago)

Der 1. FC Köln erreicht gegen den FC Bayern das beste unter den schlechten Ergebnissen. Steffen Baumgart verzockt sich. Ab jetzt zählen nur noch Siege.

Nur wenige Optimisten hatten vor dem Anpfiff am Freitagabend auf einen Punkt oder gar einen Sieg des 1. FC Köln gegen den FC Bayern München gesetzt. Am Ende konnten sich alle Pessimisten bestätigt sehen. Der FC war nicht einmal in die Nähe eines Punktgewinns gegen den Rekordmeister gekommen – auch wenn das Endergebnis (0:1) fälschlicherweise einen knappen Ausgang vermuten ließ.

Das hatte an einer falschen Taktik von Steffen Baumgart gelegen, wie dieser hinterher auch zugab. Seine hochstehende Dreierkette war für die spielstarken Münchner eine Einladung zum Toreschießen geworden. Dass die Geißböcke es trotzdem schafften, als erstes Team überhaupt in dieser Saison nur ein Gegentor gegen den FCB zu kassieren, war die beste Nachricht nach einem ansonsten chancenlosen Spiel. Mehr dazu lesen Sie hier.

Der FC ist leistungsgerecht Tabellenletzter

Nach dem 0:1 ist der 1. FC Köln wieder Tabellenletzter. Es kann kein Vertun geben: Jetzt muss der FC liefern. In den letzten fünf Hinrunden-Spielen geht es nicht mehr gegen die Topklubs, sondern gegen die direkte Konkurrenz. Darmstadt, Mainz, Freiburg, Union, Heidenheim – die Zeit der Ausreden ist vorbei, die Zeit der Experimente ist vorbei. Für den FC zählen jetzt nur noch Siege.

Sechs Punkte nach zwölf Spielen sind desolat. Neun erzielte Tore nach zwölf Spielen ebenfalls. Der FC steht auch leistungsgerecht ganz unten in der Bundesliga. Was es nun braucht, ist eine Rückkehr zu den alten Tugenden, die unter Baumgart bereits zum Erfolg geführt haben. Gegen die Bayern liefen die Geißböcke fast zehn Kilometer mehr als der Gegner. Damit verdienten sich die Kölner wenigstens, von Harry Kane und Co. nicht abgeschossen zu werden, wie es anderen Teams bereits passiert ist.

Verlieren verboten!

Das zumindest im Ergebnis knappe 0:1 lässt damit wenigstens zu, dass Mannschaft und Trainer den Fokus sofort auf das nächste Spiel legen können. Darmstadt statt Bayern – einen größeren Unterschied in der Bundesliga gibt es nicht. Und der muss am Freitagabend am Böllenfalltor auch zu sehen sein.

Der 1. FC Köln ist in der Pflicht. Unentschieden sind nicht mehr ausreichend. Der FC muss die direkte Konkurrenz nun in regelmäßigen Abständen bezwingen. Drei Siege aus den letzten fünf Hinrundenspielen sind das Minimum, um den Anschluss nicht zu verlieren. Jede Niederlage würde bedeuten, die Tabellennachbarn im Bundesliga-Keller aus den Augen zu verlieren. Und das darf es nicht geben. Sonst könnte es schon zu Weihnachten düster aussehen am Geißbockheim.

Verwendete Quellen
  • Geissblog
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