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Köln: E-Scooter-Verleih Lime gibt Knöllchen an Kunden weiter

Zu viele Verstöße mit E-Scootern  

Lime gibt Knöllchen ab sofort an Kunden weiter

22.11.2019, 09:45 Uhr | t-online.de

Köln: E-Scooter-Verleih Lime gibt Knöllchen an Kunden weiter. E-Scooter von Lima an Baustelle abgestellt: Auch in Köln gibt es viel zu viele Verstöße von Tretroller-Fahrern. (Quelle: imago images/Horst Galuschka)

E-Scooter von Lima an Baustelle abgestellt: Auch in Köln gibt es viel zu viele Verstöße von Tretroller-Fahrern. (Quelle: Horst Galuschka/imago images)

Kaum vergeht ein Tag, an dem nicht ein E-Scooter fahrender Verkehrssünder in Köln unterwegs ist. Der E-Tretroller-Verleih Lime hat deshalb Konsequenzen gezogen.

Sie parken quer auf dem Gehweg, fahren Fußgänger um oder sind sogar zu zweit unterwegs: E-Scooter-Fahrer in Köln. Lange ging das für die Verkehrssünder gut, denn das US-amerikanische Unternehmen Lime hat bislang alle Knöllchen seiner Kunden bezahlt. Das soll sich nun ändern.

Alle Bußgeldbescheid, die bei Lime eingehen, werden künftig an den jeweiligen Nutzer des Gefährts weitergeleitet. Zudem sind Kunden ab sofort dazu verpflichtet, mit einem Foto zu dokumentieren, dass sie den E-Scooter ordnungsgemäß abgestellt haben. Ohne dieses kann der Leihvorgang nicht abgeschlossen werden.

Lime geht Verkehrssündern an den Kragen

Zwar würden laut Lime 98 Prozent der Kunden ihren Roller so abstellen, dass er niemanden behindert, doch die anderen zwei Prozent gilt es ebenfalls zu animieren: "Um den verbleibenden Anteil an falsch abgestellten E-Scootern und Verstöße gegen die Straßenverkehrsordnung zu minimieren, haben wir uns entschlossen, unsere Kunden für Verwarn- und Bußgelder haftbar zu machen", so Jashar Seyfi, General Manager bei Lime Deutschland.

Das Unternehmen sieht außerdem die Verantwortung, die Ordnungsämter zu entlasten, bei sich. Allein in den vergangenen zwei Monaten haben Mitarbeiter des Verkehrsdiensts 108 Knöllchen wegen Behinderungen durch E-Scooter auf Gehwegen geschrieben, wie der "Kölner Stadt-Anzeiger" unter Berufung auf Heribert Büth vom Ordnungsamt berichtet. 


Auch, dass Dutzende der Leihroller auf einem Haufen kreuz und quer sowie mitten im Weg liegen, seien Probleme genug. Doch nicht alle Unternehmen gehen so vor wie Lime. Der Verleih Tier prüft die jeweiligen Bußgeldbescheide und gibt sie nur selten bis gar nicht an Kunden weiter. Das Problem ist nämlich die uneindeutige Rechtslage. In klaren Fällen würden aber Kundendaten ans Ordnungsamt weitergeleitet werden.

Verwendete Quellen:

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