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Köln: Weltkriegsbombe an Uniklinik – Entschärfung am Mittwoch

Evakuierung abgeschlossen  

Weltkriegsbombe in Köln-Lindenthal wird entschärft

20.10.2020, 15:37 Uhr | t-online, ags

Köln: Weltkriegsbombe an Uniklinik – Entschärfung am Mittwoch. Ein Rettungssanitäter bringt vor der Frauenklinik eine Patientin zu einem Krankenwagen: In der Nähe der Universitätsklinik in Köln muss eine Weltkriegsbombe entschärft werden. (Quelle: dpa/Oliver Berg)

Ein Rettungssanitäter bringt vor der Frauenklinik eine Patientin zu einem Krankenwagen: In der Nähe der Universitätsklinik in Köln muss eine Weltkriegsbombe entschärft werden. (Quelle: Oliver Berg/dpa)

In Köln ist eine Bombe entdeckt worden. Der Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg wird am Mittwoch entschärft. Dies hat Auswirkungen auf den Betrieb der Uniklinik.

Am Mittwoch wird eine Weltkriegsbombe in Köln-Lindenthal entschärft. Die Bombe war am Dienstag bei Bauarbeiten gefunden worden. Weil die Evakuierung sehr aufwändig war, konnte die Entschärfung nicht am gleichen Tag stattfinden. Die Gefahrenzone um die Bombe befindet sich in einem Radius von 300 Metern rund um den Fundort in der Robert-Koch-Straße 20. 1.100 Anwohner sowie rund 55 Patienten der Frauenklinik und etwa 150, die stationär im Krankenhaus Weyertal behandelt werden, mussten evakuiert werden. Die Uniklinik hat die Verlegung der Patienten der Unikliniken für Orthopädie und für Zahnheilkunde eigenständig geregelt. 

Screenshot des Sperrbereichs: 300 Meter rund um den Fundort wurde eine Sicherheitszone eingegrenzt. (Quelle: Screenshot/Stadt Köln)Screenshot des Sperrbereichs: 300 Meter rund um den Fundort wurde eine Sicherheitszone eingegrenzt. (Quelle: Screenshot/Stadt Köln)

Die Anlaufstelle für Anwohner ist im Apostelgymnasium, Biggestraße 2, 50931 Köln, eingerichtet. Am Mittwoch hat laut Angaben der Stadt die Evakuierung der Bewohner ab 9 Uhr begonnen. Das Ordnungsamt hat den ersten Klingelrundgang gegen 10 Uhr  und den zweiten gegen 13 Uhr beendet. Ferner werden nun neun Personen evakuiert, die entweder wegen einer Infektion mit dem Coronavirus in Quarantäne sind oder Kontaktpersonen dieser Patienten sind. Sie werden in gesonderten Krankentransporten aus dem Gebiet gebracht. Erst dann kann das Ordnungsamt eine Freigabe zur Entschärfung geben. Ein genauer Zeitpunkt ist noch nicht bekannt.

Bei der Bombe soll es sich um eine englische Fünf-Zentner-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg handeln. Zur Entschärfung soll eine sogenannte Raketenklemme zum Einsatz kommen. Mit dieser soll der Aufschlagzünder von der Bombe gelöst werden.

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