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Betr├╝ger erbeutet fast 30.000 Euro durch Aussp├Ąhung von PIN

Von Johanna T├╝ntsch

Aktualisiert am 06.01.2021Lesedauer: 2 Min.
Rechtsanwalt Dr. Mario Geuenich (r.) und sein Mandant, der mit EC-Karten "Shoulder Surfing" begangen haben soll: Er hat ├Ąltere Menschen beim Geldabheben beobachtet und sich dadurch Zugang zu den PIN-Nummern verschafft.
Rechtsanwalt Dr. Mario Geuenich (r.) und sein Mandant, der mit EC-Karten "Shoulder Surfing" begangen haben soll: Er hat ├Ąltere Menschen beim Geldabheben beobachtet und sich dadurch Zugang zu den PIN-Nummern verschafft. (Quelle: T├╝ntsch)
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In K├Âln ist ein junger Mann angeklagt, weil er viel Geld von den Konten von Senioren abgehoben haben soll. Zugriff konnte er erlangen, weil er seine Opfer bei der PIN-Eingabe beobachtet hatte.

"Shoulder Surfing" hei├čt der Trick, der momentan das Landgericht in K├Âln besch├Ąftigt. Gemeint ist damit der Blick ├╝ber die Schulter einer Person w├Ąhrend sie mit ihrer EC-Karte Geld abhebt, um die PIN zu erfahren, anschlie├čend die Karte zu entwenden und zu missbrauchen.

Seit Mittwoch ist in K├Âln ein 25-J├Ąhriger angeklagt, der von Berlin bis M├╝nchen unterwegs gewesen sein soll, um auf diese Weise die Konten von Seniorinnen und Senioren zu pl├╝ndern. Konkret handelt es sich um 24 F├Ąlle, die sich zwischen Dezember 2017 und Oktober 2018 abgespielt haben sollen. Schauplatz des Geschehens waren jeweils Bankfilialen, in denen sich der 25-J├Ąhrige und ein Komplize aufgehalten haben sollen.

"Der Angeklagte dr├Ąngte ├Ąlteren Menschen bei der Bedienung der Automaten Hilfe auf", so die Staatsanw├Ąltin. Dabei habe er die PIN ausgesp├Ąht und seine Opfer abgelenkt. Das soll er so geschickt angestellt haben, dass er unbemerkt aus dem Schlitz des Geldautomaten zun├Ąchst die Karte entwenden und diese, zusammen mit der PIN, seinem Komplizen ├╝berlassen konnte. Dieser habe dann an einem anderen Automaten Geld abgehoben und dem 25-J├Ąhrigen die Karte wieder zugesteckt, woraufhin er sie zur├╝ck in den Automaten schob, an dem sein jeweiliges Opfer zugange war.

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Diebst├Ąhle in K├Âln, Berlin und M├╝nchen

Auf diese Weise blieb der Diebstahl von den Opfern zun├Ąchst unbemerkt und es soll ein Schaden von fast 30.000 Euro entstanden sein. Anfangs stahlen die T├Ąter laut Staatsanwaltschaft jeweils 2.000 Euro. Sp├Ąter lagen die Abbuchungen jedes Mal unter diesem Wert und variierten deutlich: Mal waren es 450 Euro, mal 1.700 Euro, mehrfach auch Summen rund um 1.000 Euro. F├╝nfmal sollen sie in K├Âln zugeschlagen haben, wo der Angeklagte gegenw├Ąrtig in Untersuchungshaft sitzt, au├čerdem in Berlin, Frechen, N├╝rnberg, M├╝nchen und Stuttgart.

Nach Verlesung der Anklage lie├č Rechtsanwalt Dr. Mario Geuenich, der den Angeklagten verteidigt, wissen: "Es tut ihm leid. Wir werden uns weitgehend gest├Ąndig einlassen." Die Aussage des Angeklagten m├╝sse jedoch auf den n├Ąchsten Prozesstag verschoben werden, da sich Anwalt und Mandant noch nicht dazu besprechen konnten: "Es gab in der Justizvollzugsanstalt einen Corona-Verdachtsfall. Wegen der Quarant├Ąne war ein Gespr├Ąch nicht m├Âglich. Mein Mandant sitzt schon ein paar Monate in Haft und wir wollen das ordentlich vorbereiten", so der Jurist. Die Verhandlung wird fortgesetzt. Das Urteil ist f├╝r den 3. Februar anberaumt.

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Von Michael Hartke

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