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Zwischen Trauer und Corona: Das war der Karneval 2020 in Köln

Zwischen Trauer und Corona  

Karneval 2020 in Köln – das waren die einprägsamsten Momente

10.02.2021, 08:35 Uhr | t-online, vss

Zwischen Trauer und Corona: Das war der Karneval 2020 in Köln. Rosenmontag 2020 in Köln: Hier erreicht der Straßenkarneval seinen Höhepunkt. (Quelle: imago images/Rupert Oberhäuser/Archivbild)

Rosenmontag 2020 in Köln: Hier erreicht der Straßenkarneval seinen Höhepunkt. (Quelle: Rupert Oberhäuser/Archivbild/imago images)

Die Corona-Krise hat der Karnevalssession einen Strich durch die Rechnung gemacht. Deshalb blicken wir zurück auf das vergangene Jahr – und die aufregendsten Momente des Kölner Karnevals 2020.

Der Kölner Karneval hat jedes Jahr einige Überraschungen und besondere Ereignisse parat. Da die fünfte Jahreszeit derzeit wegen der Corona-Pandemie nahezu ausfällt, nehmen wir das vergangene Jahr genauer unter die Lupe.

1. Tanzpaar verabschiedet sich nach vier Jahren

Vier Jahre lang waren Florian Braun und Britta Schwadorf das Tanzpaar von "Jan von Werth", einem traditionsreichen Reiter-Korps, dessen Geschichte bis in die 20er zurückführt. Mehrmals die Woche trainierten die beiden für die mehr als zehn Stunden andauernden Tagestouren und den ausgebuchten Saal. Doch am Aschermittwoch des vergangenen Jahres war es vorbei.

2. Neue tierfreundliche Regelung für den Rosenmontag

Schon lange beschäftigen sich Tierschützer mit der Teilnahme von Pferden am Rosenmontagszug. In 2020 gab es einen ersten Erfolg: Die Stadt führte verschärfte Regeln ein. Das Gewicht des Reiters darf inklusive Sattel nur noch maximal 20 Prozent des Pferdegewichts haben. Außerdem gibt es neue Regelungen zur Zuglast der Tiere und Tests auf Beruhigungsmittel. 

3. Mobile Toiletten für Karnevalisten

Für Karneval ließ sich ein Kölner Supermarkt etwas Besonderes einfallen. Er verkaufte mobile Mini-Toiletten, sogenannte Pinkelbeutel. Die Notfalltoiletten wurden mit Anfang der Session in 2019 ins Sortiment genommen, in 2020 feierten sie ihren Höhepunkt.

4. Karnevalsikone gestorben

Seit 1977 komponierte Marie-Luise Nikuta zahlreiche Lieder wie den berühmten "Straßenbahn-Song" oder "E paar Grosche für Ihs". Sie war ein Urgestein des Kölner Karnevals. Im Februar 2020 starb sie im Alter von 81 Jahren in einem Seniorenheim. Nikuta war jedoch nicht nur der Ursprung vieler Mottolieder, sie hatte den Karneval auch weiblicher gemacht.

5. Fotoaktion für guten Zweck

Hobby-Fotograf Michael Ulbricht lichtete mehr als 80 Stars des Kölner Karnevals für einen guten Zweck ab. Jedes einzelne Bild ist ein Porträt in schwarz-weiß und die Künstler tragen eine rote Pappnase. Eine Collage aus den Bildern wurde versteigert – für 3.700 Euro. Der Erlös ging an den Verein "Laachende Hätze" für Kinder und Jugendliche. 

6. Karnevalsbotschaft aus der Luft

Der abgesagte Karneval am 11.11. setzte der Stadt Köln zu. Doch eine Botschaft aus der Luft begeisterte die Menschen. Mit einem Zeppelin war der Traditionscorps der Roten Funken zusammen über der Stadt unterwegs. Aus 1.000 Metern Höhe schickte er eine Botschaft an alle Jecken, die den Auftakt am Boden erlebten: "Wir bleiben gesund, wir bleiben zu Hause". Die Aktion wurde auf Facebook gefeiert.

Verwendete Quellen:
  • Eigene Recherche

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