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Leverkusen: Tierpark schließt wegen Clan-Beerdigung nebenan

Aus Sicherheitsgründen  

Leverkusener Tierpark schließt wegen Clan-Beerdigung

09.04.2021, 11:59 Uhr | t-online

Leverkusen: Tierpark schließt wegen Clan-Beerdigung nebenan. Kreuzsymbole auf einem Friedhof (Symbolbild): In Leverkusen wird ein Polizeiaufgebot für die Trauerfeier für das Oberhaupt einer Großfamilie im Einsatz sein. (Quelle: imago images/Kirchner-Media)

Kreuzsymbole auf einem Friedhof (Symbolbild): In Leverkusen wird ein Polizeiaufgebot für die Trauerfeier für das Oberhaupt einer Großfamilie im Einsatz sein. (Quelle: Kirchner-Media/imago images)

Am Freitag wird in Leverkusen das verstorbene Oberhaupt der Großfamilie Goman beigesetzt. Der neben dem Friedhof Reuschenberg gelegene Wildtierpark wird ganztägig schließen.

Eine Beerdigung auf dem Friedhof Reuschenberg in Leverkusen hat Auswirkungen auf den nebenan gelegenen Wildtierpark. Aus Sicherheitsgründen habe die Stadt Leverkusen dem Tierpark geraten, am Freitag zu schließen. Das bestätigte eine Sprecherin der Stadt am Donnerstag auf Anfrage von t-online, ohne Details zu nennen. Der Tierpark bestätigte die Schließung gegenüber t-online ebenfalls, wollte sich jedoch nicht näher dazu äußern. Tierpark und Friedhof teilen sich eine Zufahrt, möglicherweise soll so ein Verkehrschaos verhindert werden. Zuerst hatte "Bild" darüber berichtet.

Das Oberhaupt des Roma-Clans der Familie Goman starb auf einer Intensivstation an Corona. Er war in der Familie sehr bekannt, soll auch als sogenannter Friedensrichter agiert haben. Die Stadt und Ordnungskräfte erwarten Hunderte von Gästen zur Bestattung, die Polizei will mit einer Einsatzhundertschaft teilnehmen.

Trauerfeier verschoben

Die Trauerfeier war zunächst für Mittwoch angesetzt, wurde aber diese Woche auf Freitag verschoben. Erlaubt sind bei Trauerfeiern in Leverkusen im Freien derzeit wegen Corona nur 25 Erwachsene, zusätzlich 25 Kinder.

Kriminelle Zweige der Goman-Großfamilie werden seit langem für zahlreiche Delikte verantwortlich gemacht. Der Clan soll unter anderem Einbrüche, Diebstahl, Abzocke älterer Menschen sowie Geldwäsche durch Immobilienkäufe begangen haben.

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