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Leverkusen/Köln: Erneut abgelaufener Impfstoff – 200 Betroffene


Jetzt auch in Leverkusen
Abgelaufener Impfstoff verabreicht – 200 Betroffene

Von t-online, cco

10.01.2022Lesedauer: 1 Min.
Ein Mitarbeiter verabreicht eine Impfung in einer Leverkusener Impfstelle (Symbolbild): Nach dem Skandal in Köln wurden jetzt auch Fehlimpfungen in Leverkusen publik.Vergrößern des BildesEin Mitarbeiter verabreicht eine Impfung in einer Leverkusener Impfstelle (Symbolbild): Nach dem Skandal in Köln wurden jetzt auch Fehlimpfungen in Leverkusen publik. (Quelle: NurPhoto/imago-images-bilder)
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Nach dem Vorfall in Köln meldet jetzt auch die Stadt Leverkusen eine Panne beim Impfen: Rund 200 Menschen sollen einen abgelaufenen Impfstoff erhalten haben.

Erst Ende letzter Woche wurde bekannt, dass 2.000 Menschen in Köln abgelaufener Moderna-Impfstoff verabreicht wurde. Keine drei Tage später vermeldet auch die Stadt Leverkusen Fehler an einer ihrer Impfstellen: Auch dort wurden abgelaufene Dosen des Moderna-Vakzins verimpft.

Betroffen seien laut einer Mitteilung der Stadt Leverkusen rund 200 Personen, die sich am 4. und 6. Januar in der Impfstelle in den Luminaden haben impfen lassen.

Leverkusen/Köln: Impfschaden ausgeschlossen

"Es ist ausgeschlossen, dass es durch die Impfung zu einem Schaden für die Geimpften gekommen ist", heißt es in der Mitteilung der Stadt. "Auch ist nach Einschätzung des leitenden Impfarztes und des Gesundheitsamtes von keinem Wirkungsverlust des Impfstoffs auszugehen."

Die Betroffenen wurden bereits durch das Gesundheitsamt von dem Vorfall informiert. Um den Impfstatus zu überprüfen, wird ihnen zudem ein Antigen-Test angeboten.

Impfstoff zwischen zwei und vier Tagen abgelaufen

Laut Angaben der Stadt sei eine falsche Zuordnung des Mindesthaltbarkeitsdatums auf dem Lieferschein Grund für den Vorfall gewesen. Demnach sei der verabreichte Impfstoff seit zwei beziehungsweise vier Tage abgelaufen gewesen.

"Auch wenn die Verimpfung des Impfstoffes so kurz nach Überschreitung des Mindesthaltbarkeitsdatums unbedenklich ist, bedauern die Beteiligten die Irritationen, die dadurch möglicherweise bei den Betroffenen entstanden sind", heißt es vonseiten der Stadt.

Die Prozesse zu den Impfstoffbereitstellungen seien nach dem Vorfall überprüft und zusätzliche Kontrollmechanismen eingeführt worden.

Verwendete Quellen
  • Mitteilung der Stadt Leverkusen
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