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"Aktenzeichen XY": Unbekannte Tote auf Autobahn bei Köln – neue Hinweise gesucht


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Wer ist die Tote von der Autobahn?

Von t-online, mtt

Aktualisiert am 17.03.2022Lesedauer: 2 Min.
Wer kennt die Frau mit den kurzen, blonden Haaren? Das Foto stammt aus dem Jahr 1983 und dürfte im ehemaligen Kölner Frühlokal "Brückeck" entstanden sein.
Wer kennt die Frau mit den kurzen, blonden Haaren? Das Foto stammt aus dem Jahr 1983 und dürfte im ehemaligen Kölner Frühlokal "Brückeck" entstanden sein. (Quelle: Polizeipräsidium Koblenz)
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Vor mehr als 30 Jahren wurde eine junge Frau tot auf der Autobahn gefunden. Ihre Identität ist bis heute unbekannt. Nun unternimmt die Polizei einen weiteren Anlauf, mehr über sie herauszufinden.

Der Fall beschäftigt die Ermittler seit nunmehr drei Jahrzehnten – nach wie vor kommen die Beamten nur stückchenweise voran: An einem Abend des Sommers 1991 war eine unbekannte weibliche Leiche in Höhe Neustadt/Wied auf der Autobahn A3 gefunden worden. Sie lag auf der Mittelspur in Fahrtrichtung Köln, ein Autofahrer entdeckte sie dort am 7. August gegen 22 Uhr.

Mindestens ein Auto hatte sie überrollt. Die junge Frau, die weder Büstenhalter noch Slip trug, starb an inneren Verletzungen. Bis heute ist unklar, wer die Tote ist. Die Ermittler kamen trotz weltweiter Nachforschungen und einer Ausstrahlung des Falles im Januar 2005 in der ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY ... ungelöst" jahrelang kaum weiter.

Unbekannte Tote hielt sich zumindest zeitweise im Raum Köln auf

Inzwischen ist ein bisschen mehr bekannt. Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, gingen bereits im Herbst 2019 neue Hinweise ein, wonach die Frau sich zumindest vorübergehend im Raum Köln aufgehalten haben könnte. Die Ermittler stießen auf ein altes Foto, das aus dem Jahr 1983 stammt und im ehemaligen Kölner Frühlokal "Brückeck" entstanden sein dürfte.

"Im Hintergrund kann eine weibliche Person erkannt werden, welche starke Ähnlichkeit mit der unbekannten Toten hat", heißt es in einer aktuellen Mitteilung der Polizei. "Sie hatte kurze, blonde Haare, war schlank und trug ein gelbes Oberteil und vermutlich eine Halskette. Neben der Frau sitzt ein unbekannter Mann, welcher vermutlich ein blaues Hemd trug und eine Zigarette in der Hand hielt."

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Polizeizeichnung der Toten mit Bildern des Schmucks, den sie an ihrem Todestag trug: Am linken Ohr hatte sie einen silbernen Ohrring, am Hals eine silberne Kette mit einem kleinen Hollandschuh als Anhänger, am rechten Ringfinger einen silberfarbenen Ring und am linken Handgelenk eine kupferfarbene Swatch-Armbanduhr.
Polizeizeichnung der Toten mit Bildern des Schmucks, den sie an ihrem Todestag trug: Am linken Ohr hatte sie einen silbernen Ohrring, am Hals eine silberne Kette mit einem kleinen Hollandschuh als Anhänger, am rechten Ringfinger einen silberfarbenen Ring und am linken Handgelenk eine kupferfarbene Swatch-Armbanduhr. (Quelle: Polizei Rheinland-Pfalz)

Die beiden anderen Männer auf dem Foto sind inzwischen identifiziert, konnten aber auch nichts dazu sagen, wer die blonde Frau mit blauen Augen ist. Daher wendet sich die Polizei nun erneut an die Öffentlichkeit. Am Mittwoch (16. März) wird der mysteriöse Fall noch einmal bei "Aktenzeichen XY ... ungelöst" thematisiert.

Die Frau war mindestens einmal schwanger und wies zahlreiche Narben an Armen und Beinen auf

Die Polizei teilt mit: An ihrem Todestag trug die Frau eine beigefarbene Wollstrumpfhose, ein ärmelloses, rotweißes Kleid mit grünem Blumenmuster und rote Badesandaletten mit grünen, blauen und gelben Farbtupfern. Sie war zwischen 20 und 30 Jahre alt, laut Polizei wohl eher 20 als 30. Sie war schlank, wog 65 Kilogramm, war 1,74 Meter groß. An Armen und Beinen wies sie zahlreiche Narben auf, am rechten Oberarm hatte sie an typischer Stelle zwei Impfnarben.

Die Frau muss zumindest einmal in ihrem Leben schwanger gewesen sein. Sie hatte zudem oberhalb des linken Ohres eine auffällige, kirschkerngroße Knochenwucherung. Gefunden wurde ihre Leiche gegenüber der Rastanlage Fernthal an der A3.

Bürgerinnen und Bürger, die Hinweise in diesem Fall geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 02631/878-344 an die Polizei Neuwied zu wenden.

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Verwendete Quellen
  • Polizeipräsidium Koblenz: Mitteilung vom 16. März 2022
  • Polizei Rheinland-Pfalz: Mitteilung vom 29. November 2017
  • Eigene Recherche
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Von Sonja Eich
Aktenzeichen XYPolizei

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