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Streik an Flughäfen Leipzig/Halle und Dresden: Verdi ruft zum Ausstand auf


Ausstand soll 30 Stunden dauern
Verdi ruft Beschäftigte von zwei Flughäfen zum Streik auf

Von t-online, cch

Aktualisiert am 27.01.2024Lesedauer: 1 Min.
imago images 0389693088Vergrößern des BildesAnzeige am Flughafen Leipzig/Halle (Symbolbild): Am Sonntag und Montag könnten hier viele Flüge ausfallen – es wird gestreikt. (Quelle: EHL Media/Erik-Holm Langhof/imago)
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Die Mitarbeiter zweier ostdeutscher Flughäfen sind zum Streik aufgerufen. Dieser fällt mit dem Bahnstreik zusammen.

Am Sonntag und Montag droht Chaos an den Flughäfen Leipzig/Halle und Dresden. Die Gewerkschaft Verdi hat die Angestellten der beiden Airports zum Streik aufgerufen. Der Ausstand soll von Sonntag (28. Januar), 18 Uhr, bis zum 30. Januar (Dienstag), 0 Uhr, dauern. Wer in dieser Zeit einen Flug gebucht hat, muss mit Ausfällen und Verspätungen rechnen.

Die Flughäfen warnen vor "starken Einschränkungen" im Passagierverkehr. Sie bitten Fluggäste darum, sich bei ihrer Airline oder ihrem Reiseveranstalter zu ihrem Flug zu informieren. Nach Angaben von Verdi soll es einen Notbetrieb geben, etwa um Gefahr für Leib und Leben abzuwenden und medizinisch wichtige Transporte zu gewährleisten.

Streiks an deutschen Flughäfen: Verdi rechnet mit hoher Beteiligung

Auslöser des Streiks sind die laut Verdi festgefahrenen Tarifverhandlungen mit der Mitteldeutschen Flughafen AG. Demnach würden Mitarbeiter an den betroffenen Flughäfen 25 Prozent weniger Gehalt als an anderen Airports Deutschlands erhalten – bei einer längeren Arbeitszeit. Die Forderung der Gewerkschaft: ein Inflationsausgleich von 3.000 Euro sowie 650 Euro mehr pro Monat.

Verdi-Verhandlungsführer Paul Schmidt geht von einer großen Beteiligung am Streik aus, sagte er im Gespräch mit der "Leipziger Volkszeitung". Der Streik wird voraussichtlich auch den Frachtverkehr betreffen.

Für Reisende kommt der Streik zu einem denkbar schlechten Zeitpunkt: Sie können nicht auf die Bahn ausweichen, denn seit Mittwoch wird auch dort gestreikt. Der Ausstand der Lokführer dauert voraussichtlich noch bis Montag, 18 Uhr.

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