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Bundestagswahl: Sachsen steuert auf Briefwahl-Rekord zu

Bundestagswahl im Freistaat  

Sachsen steuert auf Briefwahl-Rekord zu

20.09.2021, 08:38 Uhr | dpa

Bundestagswahl: Sachsen steuert auf Briefwahl-Rekord zu. Briefwahlunterlagen (Symbolbild): Am 26. September 2021 findet die Wahl zum 20. Deutschen Bundestag statt.  (Quelle: imago images/Christian Grube)

Briefwahlunterlagen (Symbolbild): Am 26. September 2021 findet die Wahl zum 20. Deutschen Bundestag statt. (Quelle: Christian Grube/imago images)

Über drei Millionen Menschen sind in Sachsen aufgerufen, bei der Bundestagwahl ihr Kreuz zu setzen. Besonders viele von ihnen werden in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie wohl per Brief abstimmen. 

In Sachsen zeichnet sich ein Rekord bei der Briefwahl ab. Allein in Dresden und Leipzig gingen gut zwei Wochen vor der Wahl jeweils mehr als 100.000 Anträge auf Briefwahl ein, eine deutliche Steigerung zu vergangenen Wahlen. In Chemnitz waren zu diesem Zeitpunkt von 189.000 Wahlberechtigten 44.000 Anträge auf Briefwahl eingegangen.

Die Briefwahl kann noch bis zum 24. September beantragt werden. Der Anteil der Briefwähler wächst in Deutschland seit Jahren. In der Corona-Pandemie – mit Abstandsregeln und Kontaktbeschränkungen – hat sich der Trend noch einmal massiv verstärkt.

Über drei Millionen Sachsen dürfen Kreuz setzen

Wer am kommenden Sonntag vor Ort im Wahllokal wählen möchte, sollte auf die geltenden Pandemie-Auflagen wie Abstands- und Hygieneregeln achten. Es muss Maske getragen werden. Auf eine Kontaktnachverfolgung und einen 3G-Nachweis (geimpft, genesen oder getestet) will man in Sachsen aber verzichten.

Rund 3,3 Millionen Wahlberechtigte sind in Sachsen am 26. September aufgerufen, ihre Stimme abzugeben. Landesweit sind etwa 126.000 Menschen erstmals zu einer Bundestagswahl wahlberechtigt. Es ist die erste Wahl im Freistaat, die unter den Bedingungen der Corona-Pandemie stattfindet.

Im Land gibt es insgesamt 16 Wahlkreise: Nordsachsen, Leipzig I, Leipzig II, Leipziger Land, Meißen, Bautzen I, Görlitz, Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, Dresden I, Dresden II - Bautzen II, Mittelsachsen, Chemnitz, Chemnitzer Umland - Erzgebirgskreis II, Erzgebirgskreis I, Zwickau, Vogtlandkreis.

Spannende Kämpfe um Direktmandate

Der Landeswahlausschuss hat für die Bundestagswahl 22 Parteien mit Landeslisten zugelassen. Neben den großen Parteien betrifft das unter anderem auch die Partei der Humanisten, das Team Todenhöfer – Die Gerechtigkeitspartei und die Partei für Gesundheitsforschung. Über die Landeslisten bewerben sich 235 Frauen und Männer für ein Mandat. Hinzu kommen 190 Kandidatinnen und Kandidaten für ein Direktmandat. 117 Personen treten auf Landeslisten und als Direktkandidat an.

Spannend könnte es etwa im Wahlkreis Dresden I werden. Hier trifft die frühere Bundesvorsitzende der Linken, Katja Kipping, unter anderem auf den AfD-Rechtsaußen Jens Maier und den vormaligen FDP-Generalsekretär Torsten Herbst. Im Wahlkreis Görlitz will AfD-Bundeschef Tino Chrupalla das 2017 gegen den heutigen sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer (CDU) errungene Direktmandat verteidigen.

Marco Wanderwitz (CDU), Ostbeauftragter der Bundesregierung, tritt im Wahlkreis Chemnitzer Umland - Erzgebirgskreis II an. Corinna Franke-Wöller, Ehefrau des sächsischen Innenministers Roland Wöller (beide CDU), muss sich im Wahlkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge unter anderem gegen den Linke-Bundestagsabgeordneten André Hahn behaupten.

Verwendete Quellen:
  • Material der Nachrichtenagentur dpa

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