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Todessturz von Riesenrad: Bewährungsstrafe für Schausteller


Bei "Open Beatz"-Festival
Bewährungsstrafe für Schausteller nach tödlichem Sturz von Riesenrad

Von dpa
13.07.2022Lesedauer: 1 Min.
Riesenrad beim Open Beatz Festival: Ein Besucher stürzte aus noch ungeklärter Ursache aus dem Fahrgeschäft in die Tiefe.Vergrößern des BildesRiesenrad beim Open Beatz Festival (Archivbild): Ein 31-Jähriger stürzte aus dem Riesenrad in den Tod. (Quelle: 7aktuell/imago-images-bilder)
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Ein 31-Jähriger war nach einem Sturz von einem Riesenrad gestorben. Ein Schausteller wurde dafür nun zu einer Bewährungsstrafe verurteilt.

Außerdem müsse der 64-Jährige eine Geldauflage von 5.000 Euro an eine gemeinnützige Organisation zahlen, sagte eine Justizsprecherin am Dienstag. Das Urteil ist rechtskräftig, weil Staatsanwaltschaft und Verteidigung auf Rechtsmittel verzichteten. Der Bayerische Rundfunk hatte zuvor über das Urteil in der Berufungsverhandlung berichtet.

Ein 31-Jähriger war im Juli 2019 aus 25 Metern Höhe aus einem Riesenrad auf dem Musikfestival "Open Beatz" im mittelfränkischen Herzogenaurach gestürzt und kurz darauf im Krankenhaus gestorben.

Berufung gegen das Urteil am Amtsgericht Erlangen

Dem Gericht zufolge hatte der Mann angetrunken in der Gondel des Riesenrades getanzt und sich dabei gegen die Tür gelehnt. Diese sei aufgegangen, so dass er hinausgestürzt sei.

Das Amtsgericht Erlangen hatte den Schausteller im Januar wegen fahrlässiger Tötung zu einer Haftstrafe von einem Jahr und zwei Monaten ohne Bewährung verurteilt. Dagegen hatte der Mann Berufung eingelegt. In der Berufungsverhandlung ließ er seine Verteidigung erklären, dass er nur eine Überprüfung des Strafmaßes wolle, den Schuldspruch aber akzeptiere. Dies gelte als Geständnis und werde zu seinen Gunsten ausgelegt, erläuterte die Justizsprecherin. In der Verhandlung am Amtsgericht hatte der Angeklagte sich dagegen nicht geäußert.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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