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Christkindlesmarkt Nürnberg: Terrorgefahr auf dem Weihnachtsmarkt?


"Ich ärgere mich schwarz"
Terrorgefahr? So ist die Stimmung auf dem Christkindlesmarkt

Von Daniel Salg

09.12.2023Lesedauer: 2 Min.
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Auch Sportler aus der Region zählen zu den Besuchern des Christkindlesmarkts – in diesem Fall Marcus Weber von den Ice Tigers (Archivbild): Wie groß ist die Terrorgefahr auf dem Markt? (Quelle: IMAGO/Sportfoto Zink / Thomas Hahn/imago)

Die Polizei weiß seit Jahren um eine "abstrakte Terrorgefahr" auf dem Nürnberger Christkindlesmarkt. Warum die Stimmung vor Ort dennoch entspannt ist.

Die erste Woche Christkindlesmarkt liegt schon hinter Nürnberg. Der Markt bringt Abertausende Menschen in die Stadt. Die Sicherheitsvorkehrungen der Polizei sind entsprechend hoch. Die Kollegen wissen seit Jahren, dass eine "abstrakte Terrorgefahr" auf dem Markt drohe, wie die Polizei t-online mitteilt.

Auch Marktamtsleiter Marco von Dobschütz-Dietl weiß um die "abstrakte Terrorgefahr". Die bestehe laut ihm aber für fast alle Weihnachtsmärkte in Deutschland, nicht nur für den Christkindlesmarkt. "Wir stehen ständig in Kontakt mit der Polizei und haben ein ausgeklügeltes Sicherheitskonzept", so von Dobschütz-Dietl im Gespräch mit t-online.

Veranstalter und Sicherheitskräfte sehen sich gewappnet

Kurz vor Beginn der meisten Weihnachtsmärkte in Deutschland wurden in Nordrhein-Westfalen zwei junge Männer festgenommen. Sie sollen einen Anschlag auf einen Weihnachtsmarkt in Leverkusen geplant haben. Löst das auch in Nürnberg Sorgen aus? Laut Marktamtschef nicht: "Wir haben alles abgestimmt."

Deutliche Worte findet Schausteller Lorenz Kalb – er ist der Vorsitzende des Süddeutschen Schaustellerverbands und betreibt einen Stand auf dem Christkindlesmarkt. "Ich ärgere mich schwarz, dass Terror nach dem bedauernswerten Anschlag vom Breitscheidplatz immer wieder Thema ist", meint Kalb.

Schausteller: "Kein sichererer Platz"

Kalb sagt, er sei in die Sicherheitskonzepte für den Christkindlesmarkt teils miteingebunden, wisse aber sicherlich nicht alles, was für die Sicherheit auf dem Markt getan werde. Dennoch sagt er: "Wir haben ein derart gutes Sicherheitskonzept, dass man gar keinen sichereren Platz haben kann. Der Christkindlesmarkt ist absolut sicher."

Auch andere Schausteller haben vor Terror auf dem Christkindlesmarkt keine Angst. "Die abstrakte Gefahr gibt es schon seit Jahrzehnten, damit muss man leben. Wenn ich morgen ins Fußballstadion oder auf ein Konzert gehe, dann kann auch etwas passieren", findet Karl-Heinz Hartnagel. Er betreibt wie auch Kalb auf dem Christkindlesmarkt einen Stand.

In der ersten Woche ist der Christkindlesmarkt gut besucht gewesen, zudem ist alles friedlich geblieben. Die Schausteller sind zufrieden. Die Vorzeichen stehen also gut, dass der Markt in diesem Jahr die Zwei-Millionen-Besuchermarke wieder knacken wird. Marktamtsleiter von Dobschütz-Dietl ist überzeugt: "Es wird in diesem Jahr wieder ein friedlicher Christkindlesmarkt werden, wie die Jahre zuvor auch."

Verwendete Quellen
  • Reporter vor Ort
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