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Nürnberg: Polizei sucht nach Bluttat mit Tauchern die Pegnitz ab


Wo ist die Waffe?
Nach Bluttat: Polizei sucht mit Tauchern Pegnitz ab


Aktualisiert am 21.02.2024Lesedauer: 2 Min.
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Einer der Polizeitaucher in der Pegnitz: Sie tasten den Grund der Pegnitz mit der Hand ab.Vergrößern des Bildes
Einer der Polizeitaucher in der Pegnitz: Sie tasten den Grund der Pegnitz mit der Hand ab. (Quelle: NEWS5 / Oßwald)

Die Polizei sucht nach einem versuchten Mord nun im eisigen Wasser der Pegnitz nach Spuren. Was sich die Beamten von der Aktion erhoffen.

Was hat sich Ende Januar auf einem Spielplatz in Nürnberg ereignet? Diese Frage versucht die Polizei am Mittwoch zu klären. An einem Sonntag Ende Januar ist ein 36-Jähriger auf einem Spielplatz im Stadtteil Eberhardshof mit einem spitzen Gegenstand angegriffen und schwer verletzt worden – mutmaßlich von zwei Männern. Von den Tätern und ihrer Waffe fehlt jede Spur. Deshalb taucht die Polizei seit Mittwochmorgen in die drei Grad kalte Pegnitz ab.

Der Verdacht der Beamten: Die Täter könnten nach der Bluttat Richtung Fuchslochwelle an der Pegnitz geflüchtet sein. Deshalb sind auch genau dort die Polizeitaucher im Einsatz und suchen in vier Metern Tiefe den Grund ab. "Die Sicht dort ist quasi null", sagte ein Polizeisprecher zu t-online.

Keine Sicht: Taucher tasten Flussbett mit der Hand ab

Zentimeter für Zentimeter tasten sie sich in der Pegnitz voran. Die Polizisten setzen dabei auf das sogenannte Leinensuchverfahren. Dafür wird ein Seil von zwei beschwerten Bojen am Grund gehalten. Mit der einen Hand hangeln sich die Taucher an der Leine entlang, mit der anderen Hand tasten sie den Grund des Flusses ab. Wenn sie einen Gegenstand finden, bringen sie ihn an Land. Finden sie nichts, versetzen sie die Leine ein Stück und das Spiel beginnt von vorne.

Die Ermittler hoffen, die Tatwaffe auf dem Pegnitzgrund zu finden. Diese könne – so der Polizeisprecher – eventuell die Beamten auch zu den Verdächtigen führen. Ob es sich bei der gesuchten Waffe um ein Messer oder einen anderen Gegenstand handeln soll, wollte der Sprecher noch nicht sagen.

Polizei setzt Belohnung aus

Insgesamt sind zwölf Polizisten in den Einsatz eingebunden. Derzeit sind nur zwei von ihnen im Wasser, bei Bedarf könnten aber bis zu acht abtauchen. Der Polizeisprecher kündigte im Gespräch mit t-online an, dass bald auch Fahndungsplakate mit einer Beschreibung der beiden Täter veröffentlicht werden sollen. Die Polizei will für Hinweise eine Belohnung von 5.000 Euro aussetzen.

Der 36-Jährige musste unmittelbar nach der Tat in einer Klinik notoperiert werden. Mittlerweile sei er aber "über den Berg". Die Polizei geht nach aktuellem Kenntnisstand davon aus, dass sich Opfer und Täter vor dem brutalen Angriff auf dem Spielplatz nicht kannten.

Verwendete Quellen
  • Reporter vor Ort
  • Telefonat mit der Pressestelle des Polizeipräsidiums Mittelfranken
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