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Rock im Park: Einsatzkräfte ziehen nach Festival in Nürnberg Fazit


Sanitätsdienst und Polizei
Einsatzkräfte ziehen positives Fazit nach Rock im Park

Von t-online, son, dan

10.06.2024Lesedauer: 2 Min.
Rock im Park in Nürnberg (Archivbild): Drei Tage lang fand das Festival auf dem Zeppelinfeld statt.Vergrößern des BildesRock im Park in Nürnberg (Archivbild): Am Sonntag ging das Festival auf dem Zeppelinfeld zu Ende. (Quelle: IMAGO/xWireStockx)
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Drei Tage lang feiern Rock-Fans bei Rock im Park in Nürnberg eine riesige Party. Das geht nicht ohne medizinische Zwischenfälle. Viel zu tun also für die Einsatzkräfte.

Die Nürnberger Hilfsorganisationen haben nach Rock im Park ein positives Résumé gezogen. Zwar mussten bei dem Festival auf dem Nürnberger Zeppelinfeld in diesem Jahr zwei Menschen mehr (106) ins Krankenhaus eingeliefert werden als im Vorjahr (104). Mit insgesamt 2.290 Fällen war die Zahl der "sanitätsdienstlichen Hilfeleistungen" jedoch um 202 Fälle geringer als noch 2023.

In 66 Fällen sei eine Alkoholvergiftung die "vordergründige Ursache" für eine Versorgung durch die Sanitäter gewesen, teilte ein Sprecher der Sanitätswache mit. Hinzu kamen unter anderem 144 Insektenstiche, 124 Blasen, 122 Schürfwunden sowie 95 Fußverletzungen. Der Notarzt musste hingegen lediglich 14 Mal anrücken und damit zehnmal weniger als vor einem Jahr. Die Zahl der Rettungswagen-Einsätze sank von 91 auf 66.

Einsatzkräfte kommen aus Hochwassergebieten nach Nürnberg

Unter den Verletzten, die ins Krankenhaus gebracht werden mussten, war auch eine ehrenamtliche Einsatzkraft. Diese war durch Pyrotechnik im Bühnenbereich leicht verletzt worden. Nach einer ambulanten Behandlung konnte sie die Klinik wieder verlassen.

Insgesamt waren bei Rock im Park 1.700 Einsatzkräfte des Arbeiter-Samariter-Bunds (ASB), des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK), der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), der Johanniter Unfall-Hilfe (JUH) sowie des Malteser Hilfsdiensts (MHD) im Einsatz. Trotz der Hochwasser-Einsätze infolge der Starkregenereignisse sei es gelungen, alle Dienstpläne zu besetzen, erklärte der Sprecher. Und das, obwohl ein Großteil der Einsatzkräfte noch bis Freitag in den betroffenen Gebieten im Einsatz gewesen sei.

Auch Polizei geht von einer positiven Bilanz aus

Die Nürnberger Polizei konnte indes noch kein genaues Fazit zu Rock im Park ziehen. Die detaillierte Auswertung laufe noch, da die letzten Festivalbesucher erst am Montag das Gelände verlassen hatten. "Die Bilanz wird aber voraussichtlich eine positive sein", kündigte ein Sprecher auf Nachfrage an.

So habe es keine größeren Gewaltdelikte gegeben. Aktuell gehe man davon aus, dass die Zahl der Straftaten unter denen der Vorjahre liege. Der Vorfall, bei dem zwei Männer in einer Riesenradgondel zur Melodie von Gigi D'Agostinos Hit "L'amour toujoujours" ausländerfeindliche Parolen gegrölt hatten, blieb wohl ein Einzelfall. Weitere Fälle dieser Art seien zumindest nicht bekannt, erklärte der Polizeisprecher.

Verwendete Quellen
  • Abschlussbericht zum Sanitätswachdienst "Rock im Park"
  • Telefonat mit dem Polizeipräsidium Mittelfranken
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