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Nürnberg: Frau will Betäubungsmittel mit gefälschtem Rezept kaufen

In Apotheke aufgeflogen  

Frau kauft mit gefälschtem Rezept Medikamente – Festnahme

16.06.2020, 15:03 Uhr | dpa, t-online

Nürnberg: Frau will Betäubungsmittel mit gefälschtem Rezept kaufen. Eine Apothekerin liest ein Rezept ab: In Nürnberg soll eine Frau mit gefälschten Rezepten an Medikamente kommen wollen. (Quelle: imago images/Symbolbild/Panthermedia)

Eine Apothekerin liest ein Rezept ab: In Nürnberg soll eine Frau mit gefälschten Rezepten an Medikamente kommen wollen. (Quelle: Symbolbild/Panthermedia/imago images)

In Nürnberg hat eine Frau in einer Apotheke Beruhigungsmittel kaufen wollen – mit einem gefälschtem Rezept. Betrug mit Medikamenten kommt offenbar häufiger vor. 

Eine mutmaßliche Rezeptfälscherin ist in einer Nürnberger Apotheke aufgeflogen. Die Frau hatte versucht, auf diese Weise ein verschreibungspflichtiges Beruhigungsmittel zu bekommen. Polizisten nahmen die Verdächtige fest.

Dass Menschen Rezepte fälschen, um sich Medikamente zu beschaffen, komme immer wieder vor, sagte Polizeisprecher Michael Konrad am Dienstag. "Es ist aber kein Massendelikt." Hauptsächlich gehe es um Drogen-Ersatzstoffe wie Beruhigungsmittel, Schmerztabletten oder Cannabis-Präparate. Die Apotheken hätten meist einen guten Blick für Fälschungen.

In München hatte es einen Fall gegeben, bei dem ein Mann mit gefälschten Rezepten zur Behandlung seiner HIV-Erkrankung fast 160.000 Euro von der Krankenkasse ergaunert hatte.

Weitere Fake-Rezepte gefunden

In Nordhausen standen wiederum ein Apothekerpaar und eine Mitarbeiterin vor Gericht, weil sie mit gestohlenen Patientendaten Rezepte für teure Medikamente ausgestellt haben sollen. Diese sollen sie dann in Apotheken deutschlandweit eingelöst haben. Die so erhaltenen Arzneimittel sollen sie dann wiederum in ihren eigenen Apotheken im brandenburgischen Königs Wusterhausen ausgegeben haben – der Schaden: 80.000 Euro. 

In dem aktuellen Fall waren die Apotheker im Stadtteil Langwasser aufmerksam geworden, weil die Frau bereits Ende April ein Rezept vorgelegt hatte, das sich im Nachhinein als gefälscht herausgestellt hatte. Im Auto der Verdächtigen fanden die Ermittler am Montag zwei weitere Rezepte, die ebenfalls gefälscht waren.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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