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Nürnberger Dokumentationszentrum wird für etwa 17 Millionen Euro ausgebaut

Immer mehr Besucher  

Ausbau von Nürnberger Dokumentationszentrum beginnt

21.08.2020, 15:06 Uhr | dpa, t-online

Nürnberger Dokumentationszentrum wird für etwa 17 Millionen Euro ausgebaut. Ehemaliges Reichsparteitagsgelände: Das Dokumentationszentrum (rechts) wird ausgebaut. (Quelle: imago images/imageBROKER/Norbert Probst/Archivbild)

Ehemaliges Reichsparteitagsgelände: Das Dokumentationszentrum (rechts) wird ausgebaut. (Quelle: imageBROKER/Norbert Probst/Archivbild/imago images)

Das Dokumentationszentrum auf dem ehemaligen Reichsparteitagsgelände in Nürnberg wird erweitert. Die Bauarbeiten sollen voraussichtlich bis Anfang 2023 dauern.

Die Stadt Nürnberg beginnt mit dem Ausbau des Dokumentationszentrums Reichsparteitagsgelände. Für 16,8 Millionen Euro soll das Zentrum bis Anfang 2023 deutlich erweitert werden, teilte die Stadt am Freitag mit. Der Besucherverkehr sei jedoch – abgesehen von einer kurzen Schließzeit von Januar bis Februar 2021 – durchgehend gewährleistet. Die Eröffnung mit einer neuen Dauerausstellung soll dann Mitte 2023 erfolgen.

Der Ausbau des auch international beachteten Dokumentationszentrums, das unter anderem an die in Nürnberg abgehaltenen Reichsparteitage der NSDAP unter Adolf Hitler erinnert, wurde notwendig, da sich die Besucherzahlen von jährlich 100.000 Personen auf zuletzt 310.000 erhöht haben. "Es ist unsere Pflicht, gerade in Nürnberg die Erinnerung wach zu halten und auf die immer neuen Fragen der nächsten Generationen einzugehen", zitiert die Stadt die Zweite Bürgermeisterin Julia Lehner in einer Pressemitteilung. "Mit dem Ende der Zeitzeugenschaft, in Zeiten steigenden Antisemitismus und Rassismus wird die Auseinandersetzung mit der Geschichte des Nationalsozialismus immer wichtiger."

Land und Bund fördern Baumaßnahmen

Die Planung des Ausbaus hat das Nürnberger Architekturbüro "Fritsch, Knodt, Klug + Partner" durchgeführt. Dabei sei der bisherige Charakter des Dokumentationszentrums des österreichischen Architekten Günter Domenig bewahrt worden, sagt Baureferent Daniel F. Ulrich.

Im Zuge des Umbaus sollen die Ausstellungsflächen erweitert, ein neuer Saal für Vorträge und Seminare installiert sowie ein neuer Standort für die Gastronomie geschaffen werden. Der Bund fördert die Baumaßnahmen mit sieben Millionen Euro aus dem Projekt "Nationale Projekte des Städtebaus". Drei Millionen Euro der Gesamtkosten von fast 17 Millionen zahlt der Freistaat Bayern – eine Million stammen aus der Städtebauförderung.

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