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Nürnberg: Katastrophenfall nach Brand in Kraftwerk — "Sparsam heizen"

"Sparsam heizen"  

Nürnberg ruft nach Kraftwerksbrand Katastrophenfall aus

09.02.2021, 11:05 Uhr | dpa

Nürnberg: Katastrophenfall nach Brand in Kraftwerk — "Sparsam heizen". Rauchwolken stehen über einem Kraftwerk des Versorgers Eon. Über das Ausmaß des Unglücks konnte ein Sprecher der Nürnberger Feuerwehr zunächst keine Angaben machen. (Quelle: dpa/Bauernfeind)

Rauchwolken stehen über einem Kraftwerk des Versorgers Eon. Über das Ausmaß des Unglücks konnte ein Sprecher der Nürnberger Feuerwehr zunächst keine Angaben machen. (Quelle: Bauernfeind/dpa)

Nach dem Brand in einem Uniper-Kraftwerk in Nürnberg ist dort die Fernwärmeversorgung beeinträchtigt. Trotz winterlicher Temperaturen sollen die Menschen sparsam heizen.

Die Fernwärmeversorgung ist nach dem Brand im Uniper-Kraftwerk in den Stadtteilen Gebersdorf und Röthenbach beeinträchtigt. In diesen gebe es 1.150 Anschlusspunkte für Fernwärme, teilte die Stadt mit. Betroffen seien neben Haushalten unter anderem auch große Betriebe, eine Klinik, Schulen, ein Einkaufszentrum sowie zwei Alten- und Pflegeeinrichtungen.

Stadt und Energieversorger N-Ergie haben Krisenstäbe eingerichtet. Laut dem "BR" hat der Energieversorger die Nürnberger Bürgerinnen und Bürger gebeten, sparsam mit Heizung und Warmwasser umzugehen.

Mobile Heizlösungen sollen Abhilfe schaffen

Die Fernwärmeversorgung für etwa 15.000 Menschen könne bei den aktuell niedrigen Temperaturen nicht vom Kraftwerk im Stadtteil Sandreuth aufgefangen werden, so N-Ergie. Gleichzeitig bemühe sich N-Energie darum, mobile Heizlösungen zur Verfügung zu stellen.

In Nürnberg herrschen derzeit winterliche Temperaturen mit Minusgraden, für die kommende Nächte sind Temperaturen bis -16 Grad vorhergesagt.

Ursache des Brands noch unklar

Die Ursache des Brandes in dem Großkraftwerk des Betreibers Uniper am frühen Montagabend war zunächst unklar. Das Feuer war im Erdgeschoss des Kraftwerksblocks I ausgebrochen und hatte sich nach Angaben der Feuerwehr bis auf eine Höhe von 80 Metern ausgebreitet. Die Feuerwehr brauchte zwei Stunden zum Löschen der Flammen.

Verwendete Quellen:

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