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Gefrees: 17 Verletzte bei Massen-Crash auf A9 – Mercedes raste mit 220 km/h


17 Verletzte bei Massen-Crash auf A9

Von dpa, t-online, mtt

Aktualisiert am 30.05.2022Lesedauer: 2 Min.
Der Unfallort: Überall auf der Autobahn liegen Trümmer herum, mehrere Wagen wurden zerstört.Vergrößern des BildesDer Unfallort: Überall auf der Autobahn liegen Trümmer herum, mehrere Wagen wurden zerstört. (Quelle: News5)
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Ein 71-jähriger Mercedes-Fahrer hat auf der A9 in Oberfranken einen schweren Unfall ausgelöst. Er donnerte mit Tempo 220 über die Autobahn – und konnte dann nicht mehr rechtzeitig bremsen.

Schwerer Unfall in Oberfranken: Ein 71-jähriger Autofahrer hat am Sonntag auf der A9 einen Auffahrunfall mit 17 Verletzten verursacht – der Fahrer und seine Beifahrerin wurden dabei schwer verletzt. Das teilte die Polizei am späten Sonntagabend mit. Zuerst war sogar von Lebensgefahr die Rede.

Der Unfall ereignete sich am Nachmittag gegen 15 Uhr in der Nähe von Gefrees (Landkreis Bayreuth) in Richtung Berlin. Laut Polizei fuhr der 71-Jährige auf den Wagen eines 40 Jahre alten Mannes auf der Mittelspur auf. Beide Autos schleuderten anschließend gegen andere Fahrzeuge.

Bilder vom Unfallort zeigen große Zerstörung. Überall auf der Autobahn liegen Trümmerteile herum. Mehrere Autos sind vollständig zerstört.

Polizei: Unfallverursacher sah langsamen Verkehr zu spät

Ein Sprecher der Verkehrspolizeiinspektion Hof sagte, insgesamt seien zehn Fahrzeuge mit 29 Insassen beteiligt gewesen. Einige Kilometer vor der Unfallstelle habe es eine Geschwindigkeitsbegrenzung gegeben. Danach hätten alle Fahrzeuge beschleunigt.

"Ein 71-jähriger Verkehrsteilnehmer aus Sachsen in einem Mercedes E-Klasse auf bis zu 220", sagte der Polizeisprecher unter Berufung auf Zeugen. Dann habe sich der Verkehr auf der vollen Autobahn vor einer Baustelle wieder verlangsamt. "Diesen zähflüssigen Verkehr hat der Mercedes-Fahrer nicht erkannt", sagte der Polizeisprecher.

Ein Unfallfahrzeug fing Feuer

Er habe noch eine Vollbremsung hingelegt, allerdings nicht mehr rechtzeitig anhalten können. "Auf der mittleren Spur ist er gegen ein Fahrzeug gestoßen", erläuterte der Sprecher weiter.

"Aufgrund seiner hohen Geschwindigkeit hat er dann mehrere Fahrzeuge nach links und nach rechts abgewiesen, die haben sich teilweise gedreht." Ein Unfallfahrzeug habe sogar kurzzeitig gebrannt, konnte aber schnell gelöscht werden.

Augenzeuge: "Da hätten auch Tote dabei sein können"

"Man muss tatsächlich von Glück sprechen", sagte der Polizeisprecher. "Es waren auch Kinder in den Fahrzeugen. Die passive Sicherheit von den modernen Fahrzeugen hat einigen die Gesundheit oder vielleicht sogar das Leben gerettet."

"Ich habe Glück gehabt", sagte auch ein Autofahrer, dessen Wagen von dem Mercedes getroffen worden war. "Da war ein Stau, und dann habe ich nur gesehen, wie rechts neben mir einer durchgeschossen ist. Die Autos alle kreuz und quer. Wie es hier aussieht – da hätten auch Tote dabei sein können."

Verwendete Quellen
  • Mit Material der Nachrichtenagentur dpa
  • Reporter vor Ort
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