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Überschwemmungen in Wuppertal: Feuerwehr evakuiert Anwohner

Straßen gesperrt  

Feuerwehr evakuiert Anwohner in Wuppertal

15.07.2021, 07:18 Uhr | dpa, t-online

Überschwemmungen in Wuppertal: Feuerwehr evakuiert Anwohner. Teile der Innenstadt sind gesperrt. Die Wupper in der Wuppertaler Innenstadt tritt über das Ufer. Nach enormen Regenfällen befürchten die Behörden im Bergischen Land einen unkontrollierten Überlauf der Wupper-Talsperre bei Radevormwald. (Quelle: dpa/Fabian Strauch)

Teile der Innenstadt sind gesperrt. Die Wupper in der Wuppertaler Innenstadt tritt über das Ufer. Nach enormen Regenfällen befürchten die Behörden im Bergischen Land einen unkontrollierten Überlauf der Wupper-Talsperre bei Radevormwald. (Quelle: Fabian Strauch/dpa)

Das nächtliche Unwetter hat Wuppertal mit voller Wucht getroffen. Obwohl Polizei und Feuerwehr zunächst von einer überschaubaren Lage sprachen, wurden Anwohner bereits aus ihren Häusern evakuiert.

Der Pegelstand der Wupper hat laut Stadt Wuppertal mit 3,40 Meter einen Höchststand erreicht. Der normalerweise in einem tiefen Flussbett durch die Stadt laufende Fluss trat an mehreren Stellen über die Ufer. Der Busverkehr wurde eingestellt. "Bitte haben Sie Verständnis, dass die Feuerwehr derzeit keine Keller leer pumpen kann!", schrieb die Stadt auf ihrer Internetseite. "Es gibt zu viele Einsatzorte und es gibt auch keine Stellen, wo das Wasser hingepumpt werden kann."

Die Stadt warnte die Bewohner vor dem Betreten vollgelaufener Keller und Tiefgaragen. "Es besteht Lebensgefahr!" Heftige Regenfälle haben in Wuppertal zu einem Anstieg der Wupper und so für überflutete Straßen gesorgt. Wie ein Sprecher der Polizei am frühen Donnerstagmorgen mitteilte, sind einige Straßen auf der Talachse entlang der Wupper gesperrt worden.

Anwohner wurden demnach aufgefordert, sich nicht in Kellergeschossen aufzuhalten, sondern sich in höher gelegene Wohnungen zu begeben. Trotz der angekündigten Flutwelle sei die Unwetterlage in der Stadt aber noch überschaubar, teilte der Sprecher weiter mit. Vor Ort beschrieb ein Fotograf der dpa, wie die Polizei Menschen in der Stadt mit Lautsprechern dazu aufgefordert hatte, nach Hause zu gehen.

Evakuierung und Stromausfälle

Wie die Stadt selbst über den Nachrichtendienst Twitter mitteilte, wurden im Stadtteil Beyenburg bereits Anwohner aus ihren Häusern evakuiert

Im Stadtteil Elberfeld West waren am Mittwochabend bis zu 8.000 Bürgerinnen und Bürger ohne Strom, wie die Stadt mitteilte. Im Rathaus stand der Keller den Angaben zufolge mehr als einen Meter unter Wasser. Der Krisenstab der Stadt zog daher vom Rathaus in eine Feuerwache.

Die Feuerwehr Wuppertal wies auf Twitter vorzeitig darauf hin, den Trinkwasserverbrauch vorsorglich einzuschränken. Durch einen Stromausfall sei auch die Wasserversorgung betroffen. Zum aktuellen Zeitpunkt sei die Versorgung jedoch sichergestellt, die Feuerwehr könne aber nicht beurteilen wie lange das noch der Fall sein werde und wie lange der Stromausfall noch anhalte.

Die Polizei meldete eine "leichte Entwarnung" für die Flutgefahr in Wuppertal, wie Radio Wuppertal gegen 4 Uhr morgens berichtete. Zahlreiche Straßen der Stadt waren Berichten zufolge schon überflutet.

Verwendete Quellen:
  • Material der Nachrichenagentur dpa
  • Eigene Recherchen

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