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Formel-1-Faher kritisieren neue Safety-Car-Regelung

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"Wir sind alle dagegen"  

Formel-1-Fahrer kritisieren neue Safety-Car-Regelung

03.07.2014, 17:52 Uhr | t-online.de, dpa

Formel-1-Faher kritisieren neue Safety-Car-Regelung. Nach einer Safety-Car-Phase wird künftig stehend gestartet. (Quelle: xpb)

Nach einer Safety-Car-Phase wird künftig stehend gestartet. (Quelle: xpb)

Der stehende Start nach einer Safety-Car-Phase ab der Saison 2015 stößt im Fahrerlager auf einhellige Kritik. "So wie ich es sehe, sind wir alle dagegen", erklärte Red-Bull-Fahrer Daniel Ricciardo. Besonders für den Führenden sei die neue Regelung ein Nachteil. "Bei einem Start kann so ziemlich alles passieren, nicht nur ein Unfall. Und wenn du einen schlechten Start hinlegst, bist du nach der ersten Kurve nicht mehr Erster sondern nur noch Vierter."

Nach der alten Regelung büßte der Führende nur seinen Vorsprung ein. Bei dem dann erfolgten fliegenden Start kam es nur sehr selten zu Positionswechseln. Von dem stehenden Start versprechen sich die Formel-1-Bosseund der Weltautomobilverband FIA zusätzliche Spannung.

Abgefahrene Reifen erhöhen Risiko

Für den Australier spielt in seiner Kritik aber auch der Sicherheitsaspekt eine Rolle. "Wenn du schon 20 Runden mit denselben Reifen unterwegs bist, dann ist da schon eine Menge Gummi runter gekommen. Diese können dann die Temperatur nicht mehr halten. Das macht es eine ganze Nummer schwerer."

UMFRAGE
Was halten Sie von stehenden Starts nach Safety-Car-Phasen?

Reifenhersteller Pirelli hat bereits angekündigt, sich dieses Aspektes annehmen zu wollen. Für den Sieger des Großen Preis von Kanada ist es unverständlich, dass dies nicht schon vor der Regeländerung geschehen ist.

"Wir müssen schlucken, was da kommt"

Auch der deutsche Force-India-Pilot Nico Hülkenberg ist von der Änderung "nicht so begeistert." Er sieht darin keinen Vorteil. "Für Fahrer und Teams bringt das eine Menge Risiken und Probleme mit sich", sagte Hülkenberg.

Eine Einlenken der Verantwortlichen erwartet er nicht. Die Fahrer hätten in solchen Debatten "noch nie Mitspracherecht oder was zu sagen" gehabt. "Wir machen die Regeln am Ende des Tages nicht und müssen es mehr oder weniger schlucken, wenn es kommt."

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