Sie sind hier: Home > Sport > Formel 1 >

Formel 1: Haben Sebastian Vettel und Ferrari geschummelt?

Nach Motorenuntersuchung der FIA  

Haben Vettel und Ferrari betrogen?

29.02.2020, 12:26 Uhr | sid, t-online.de

Formel 1: Haben Sebastian Vettel und Ferrari geschummelt?. Nutzten in der vergangenen Saison einen Graubereich im Reglement aus: Ferrari und Fahrer Sebastian Vettel. (Quelle: imago images/HochZwei)

Nutzten in der vergangenen Saison einen Graubereich im Reglement aus: Ferrari und Fahrer Sebastian Vettel. (Quelle: HochZwei/imago images)

Die Testfahrten der Formel 1 in Barcelona sind um. Doch am Freitag hat eine fragwürdige Meldung der FIA für Unruhe gesorgt. Es geht um den Motorenantrieb von Ferrari und die Frage, ob der Rennstall von Sebastian Vettel in der vergangenen Saison geschummelt hat.

Die Testfahrten der Formel 1 in Barcelona sind beendet. Doch neben den Streckenzeiten der Teams hat am Freitag plötzlich eine Mitteilung des Automobilverbands FIA für Aufsehen gesorgt. Grund dafür waren die Untersuchungen des Ferrari-Motors, nachdem es in der vergangen Saison immer wieder Spekulationen um unerlaubte Hilfsmittel beim Benzindurchfluss der Ferrari gab. Doch das nun veröffentlichte Ergebnis entlastet den Rennstall von Sebastian Vettel nicht.

FIA veröffentlicht unklare Mitteilung

"Die FIA gibt bekannt, dass sie nach gründlichen technischen Untersuchungen ihre Analyse des Ferrari-Antriebs abgeschlossen hat. Es wurde eine Einigung mit dem Team erzielt. Die Einigungen bleiben zwischen den beiden Parteien", schrieb der Automobilverband kryptisch in einer Pressemitteilung.

Weiter soll es eine Festlegung geben, die alle Rennställe betrifft: "Die FIA und Ferrari haben sich auf eine Vielzahl von technischen Festlegungen geeinigt. Diese sollen die Überwachung von allen Motorenantrieben für die kommende Formel 1-Saison verbessern."

Ferrari nach Motorenuntersuchung plörtzlich langsamer

Ferrari soll sich ab der zweiten Saisonhälfte durch Umgehung des Reglements einen Vorteil beim Antrieb verschafft haben. Dabei nutzten sie einen Graubereich im Reglement aus. Ab der Sommerpause profitierte Ferrari von einer deutlichen Überlegenheit auf den Geraden, die ihnen unter anderem die Siege in Spa-Franchorchamps (Belgien) und beim Heim-Grand Prix in Monza (Italien) bescherte.

Vor allem Konkurrent Red Bull Racing sprach öffentlich von Tricksereien, durch die mehr Benzin in den Motor gelange als erlaubt, und reichte eine offizielle Anfrage zu Grauzonen im Reglement ein. Die FIA gab daraufhin Technische Direktiven heraus, um aus möglichen Tricks offizielle Regelübertretungen zu machen. Im Anschluss an den Grand Prix in Sao Paulo konfiszierte der Verband dann unter anderem das Ferrari-Benzinsystem, um es eingehend zu untersuchen.

Schon gegen Ende des vergangenen Jahres war Ferrari plötzlich wieder langsamer, auch bei den Testfahrten in den vergangenen Tagen in Barcelona fehlte der Scuderia Geschwindigkeit auf den Geraden. Gut möglich, dass Ferrari sein Motorenkonzept kurzfristig ändern musste und dadurch mit einem großen, allerdings auch selbstverschuldeten Nachteil in die Saison geht.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur sid
  • Pressemitteilung FIA

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Ulla Popkentchibo.deOTTOmyToysbonprix.deLIDLBabistadouglas.deXXXLutz

shopping-portal