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Formel 1 - Vettel: Schumacher-Vergleiche "bringen einen nicht weiter"

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Vettel: Schumacher-Vergleiche "bringen einen nicht weiter"

23.09.2020, 07:47 Uhr | dpa

Formel 1 - Vettel: Schumacher-Vergleiche "bringen einen nicht weiter". Sieht bei seinem Wechsel zum Team Aston Martin keine Parallelen zu Michael Schumachers Karriere-Spätphase: Sebastian Vettel.

Sieht bei seinem Wechsel zum Team Aston Martin keine Parallelen zu Michael Schumachers Karriere-Spätphase: Sebastian Vettel. Foto: Clive Mason/GETTY POOL/AP/dpa. (Quelle: dpa)

Sotschi (dpa) - Sebastian Vettel sieht bei seinem Wechsel zum künftigen Formel-1-Team Aston Martin keine Parallelen zu Michael Schumachers Karriere-Spätphase.

"Ich glaube, die Vergleiche bringen einen nicht weiter. Man kann meine Situation nicht mit Michaels damals vergleichen", sagte der 33 Jahre alte Rennfahrer der "Sport Bild". Der Hesse muss Ferrari am Ende dieser Saison verlassen und soll dann dem Werksteam von Aston Martin Starthilfe geben.

Schumacher hatte nach vier Jahren Rennpause 2010 sein Comeback bei Mercedes gefeiert und beim damals neuen Werksrennstall drei Jahre lang Aufbauarbeit geleistet. "Erstens war es eine andere Zeit, zweitens ein anderes Team mit anderen Voraussetzungen", sagte Vettel. Zudem sei Rekordchampion Schumacher als damals 41-Jähriger zu Beginn seiner Mercedes-Zeit in einem ganz anderen Alter gewesen. Er selbst sei noch mittendrin in seiner Karriere, betonte Vettel.

Der viermalige Weltmeister hatte vor zwei Wochen seinen Wechsel zu Aston Martin verkündet. Das Team geht aus dem derzeitigen Rennstall Racing Point hervor. Noch sei er aber ganz auf Ferrari fokussiert, versicherte Vettel. "Ich bin bei Racing Point jetzt noch nicht eingebunden oder nehme an Sitzungen zur Planung des neuen Autos teil. Das darf ich ja auch gar nicht", sagte er.

Von einer Zukunft bei Aston Martin habe ihn Investor Lawrence Stroll überzeugt. "Es braucht Ehrgeiz, und es braucht Ziele, und die Ziele, die Lawrence Stroll hat, decken sich mit meinen. Das verbindet uns", sagte Vettel. Der Heppenheimer warnte indes vor zu hohen Erwartungen: "Es ist aber klar, dass es nicht gleich Quantensprünge geben wird."

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