Sie sind hier: Home > Sport > Formel 1 >

Formel 1: Vettel und Schumacher teilen besondere Freundschaft

Formel 1 in Österreich  

Vettel und Schumacher: Eine ganz besondere Freundschaft

24.06.2021, 18:28 Uhr | dpa

Formel 1: Vettel und Schumacher teilen besondere Freundschaft. Mick Schumacher und Sebastian Vettel (r.): Die beiden Formel-1-Fahrer verstehen sich gut, trotz Konkurrenz der Rennställe.  (Quelle: imago images/Motorsport Images)

Mick Schumacher und Sebastian Vettel (r.): Die beiden Formel-1-Fahrer verstehen sich gut, trotz Konkurrenz der Rennställe. (Quelle: Motorsport Images/imago images)

Zwei Konkurrenten, zwei Teams und dennoch zwei, die sich gut leiden können: Für einen Rat für Mick Schumacher hat Sebastian Vettel immer Zeit. Das verriet er nun vor dem Großen Preis der Steiermark.

"Er ist ein großartiger Junge", sagte der viermalige Formel-1-Weltmeister Vettel über den befreundeten Neuling: "Er weiß zwar selbst, was er tut, aber manchmal kann ich mit Kleinigkeiten vielleicht etwas unterstützen." Und genau diese Einstellung kommt bei Schumacher gut an: "Er ist eine große Hilfe für mich, auf und abseits der Strecke. Ich bin froh, dass ich mich auf jemanden verlassen kann, der so viel Erfahrung hat."

An diesem Sonntag (15.00 Uhr/t-online-Liveticker) treten die derzeit einzigen beiden deutschen Fahrer in der Formel 1 beim Großen Preis der Steiermark erst zum achten Mal in einem Rennen gemeinsam an. Ihre in diesem Geschäft so seltene Freundschaft geht aber viel weiter zurück. Micks Vater und Rekordweltmeister Michael Schumacher war einst Vettels Kindheitsidol, später wurden sie gute Freunde, ehe Vettel die Rolle als Ratgeber für Mick übernahm. "Ich bin immer froh und freue mich, Tipps zu geben, auch wenn sie vielleicht nicht immer die besten sind", sagte Vettel am Donnerstag mit einem Grinsen in Spielberg.

Erste gemeinsame Pressekonferenz 

Erstmals saßen beide gemeinsam in der offiziellen Pressekonferenz und beantworteten die Fragen der Journalisten. Obwohl Vettel für Aston Martin und Schumacher für den Konkurrenz-Rennstall Haas fährt und sie eigentlich Gegner sind, sind sie oft gemeinsam im Fahrerlager zu sehen und tauschen sich gerne aus. Für Aufsehen sorgten beide in der Vorwoche in Frankreich, als Schumacher Vettel vor den Fernsehkameras einen seltenen Blick in sein Cockpit gewährte. Das ist in der Ellenbogengesellschaft Formel 1 ansonsten mehr als unüblich, denn die Kontrahenten sollen möglichst wenig über die anderen Autos wissen.

Doch Schumacher war mit seiner Sitzposition unzufrieden und wünschte sich einen Rat von Vettel. "Ich wollte mir das mal anschauen", sagte Vettel. In Österreich konzentriert er sich nun wieder mehr auf sich, will zum vierten Mal nacheinander in die Top Ten fahren und so erneut WM-Punkte holen. "Es gibt am Sonntag wohl Regen, das könnte eine nette Abwechslung werden", sagte der 53-malige Grand-Prix-Sieger Vettel und machte klar: "Wir wollen unseren Lauf fortsetzen."

Vettel mit aufsteigender Form 

Nach Anfangsschwierigkeiten gab es bei den vergangenen drei WM-Läufen mit den Plätzen fünf (Monaco), zwei (Baku) und neun (Le Castellet) einen Aufschwung. Noch sei Aston Martin zwar nicht da, wo er sich das nach zuvor sechs Jahren bei Ferrari gewünscht hätte, aber "es gibt den Willen, erfolgreicher zu sein", sagte der Hesse und ergänzte: "Die Dinge passieren nicht über Nacht, das wäre zwar schön, aber die meisten Sachen brauchen Zeit. Ich denke, die Zukunft sieht gut aus."

Diese positive Zukunft wünscht sich auch Schumacher. Doch beim Rookie ist noch mehr Geduld gefragt. Nach sieben Rennen in diesem Jahr ist er weiter ohne Zählbares, dass sich das in Österreich ändert, gilt als sehr unwahrscheinlich. "Es liegt an uns, zu Williams aufzuschließen und nicht den Kontakt zu verlieren", sagte der Formel-2-Meister des Vorjahres. Derzeit kann er auf der Strecke nur seinen Teamkollegen Nikita Masepin sicher bezwingen. Nächstes Ziel soll es sein, zum britischen Williams-Rennstall aufzuschließen.

Dabei hat Schumacher nicht die besten Erinnerungen an den bergigen Kurs in der Steiermark, auf dem er nun zum ersten Mal in einem Formel-1-Wagen antritt. "Ich habe mir hier mal meinen Daumen gebrochen, das war mein erster Unfall in einem Einsitzer", sagte Schumacher. Trotzdem freue er sich genau wie Vettel auf den Grand Prix. "Ich hatte hier ein paar Podestplätze und wir hatten immer spannende Rennen", sagte Vettel: "Es sind viele schöne Erinnerungen."

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Media Markttchibo.deOTTOWeltbildbonprix.deLIDLBabistadouglas.deMadeleine

shopping-portal

Hinweis:

Der Internet Explorer wird nicht länger von t-online unterstützt!

Um sicherer und schneller zu surfen, wechseln Sie jetzt auf einen aktuellen Browser.

Wir empfehlen unseren kostenlosen t-online-Browser: