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Formel 1 in Zandvoort: Pole Position! Max Verstappen überragt im Qualifying

Formel 1 in Zandvoort  

Pole beim Heimrennen! Verstappen überragt im Qualifying

04.09.2021, 17:35 Uhr | dd, sid

Formel 1 in Zandvoort: Pole Position! Max Verstappen überragt im Qualifying. Max Verstappen auf der Strecke in Zandvoort. (Quelle: imago images)

Max Verstappen auf der Strecke in Zandvoort. (Quelle: imago images)

Der niederländische Star-Pilot sichert sich die Pole Position beim Großen Preis der Niederlande in Zandvoort. Sein großer Rivale Hamilton macht es bis zur letzten Sekunde spannend. Sebastian Vettel enttäuscht dagegen.

Max Verstappen flog regelrecht, getragen von seinem rasend schnellen Red Bull und den Ovationen der 70.000 Fans in Zandvoort: Der Lokalmatador hat die Stimmung beim Comeback des Großen Preises der Niederlande weiter angeheizt – und will mit einem Erfolg am Sonntag (15 Uhr im Liveticker bei t-online) für pure Ekstase in Oranje sorgen.

"Das war ein unglaubliches Gefühl, hier auf Startplatz eins zu fahren. Ich habe den Tag sehr genossen", sagte Verstappen nach seiner siebten Pole Position der Saison und der zehnten seiner Formel-1-Karriere: "Es ist schwer, hier zu überholen. Hoffentlich können wir dieses Ergebnis morgen zu einem guten Ende bringen."

Am Sonntag kann der 23-Jährige das Comeback-Wochenende der Königsklasse in Zandvoort nach 36 Jahren krönen: Mit einem Sieg würde er aus eigener Kraft die WM-Führung zurückerobern, nach zwölf Rennen liegt er nur drei Punkte hinter Rekordchampion Lewis Hamilton, der sich im Mercedes Startplatz zwei sicherte.

Vettel erlebte eine Enttäuschung

Hamilton, erfolgreichster Qualifyer der Formel-1-Geschichte, war etwas überraschend lediglich 38 Tausendstel langsamer als der Liebling der Massen. "Welch ein Ort, um Rennen zu fahren", sagte der Engländer, der im letzten Versuch seinen Teamkollegen Valtteri Bottas (Finnland) aus der ersten Reihe verdrängte: "Es wird ein hartes Rennen. Aber das macht es so toll, hier zu fahren."

Eine Enttäuschung erlebte Sebastian Vettel (Aston Martin). Der viermalige Weltmeister aus Heppenheim wurde bei seinem letzten Versuch im Q1 von den beiden Haas-Boliden aufgehalten und kam nicht über Rang 17 hinaus – schlechter platziert war Vettel in der Qualifikation zuletzt beim Saisonstart in Bahrain. "Wir waren irgendwie nicht schnell genug", sagte der 34-Jährige bei Sky: "Man kann nicht wirklich überholen hier. Wir probieren morgen was aus und schauen, wo wir dann stehen."

Haas-Pilot Mick Schumacher startet von Platz 19. "Leider war ich auf Sebastians Rennlinie. Ich habe ihn zu spät gesehen. Er ist der Letzte, dem ich im Weg stehen möchte", sagte der deutsche Rookie. Die beiden Williams-Piloten George Russell und Nicholas Latifi flogen auf der selektiven Strecke im Q2 spektakulär ab und sorgten für Unterbrechungen.

Räikkönen fällt mit Corona-Infektion aus

Nicht mehr dabei am Samstag war Kimi Räikkönen (Alfa Romeo). Der 41 Jahre alte Ex-Weltmeister, der seine Karriere nach dem Saisonfinale in Abu Dhabi beendet, wurde positiv auf das Coronavirus getestet. Der Finne sei symptomfrei, teilte sein Team mit. Ersatzfahrer Robert Kubica übernahm das Cockpit, der 36-jährige Pole erreichte aus dem Stand Startplatz 18.

Räikkönen ist der siebte Fahrer aus dem aktuellen Feld, dessen Infektion offiziell wurde. In der abgelaufenen Saison waren Hamilton, Sergio Perez und Lance Stroll sowie in der Winterpause Lando Norris, Charles Leclerc und Pierre Gasly an Corona erkrankt. Fraglich ist, ob Räikkönen beim Großen Preis von Italien am kommenden Wochenende wieder antreten kann.

Verstappen hatte am Samstagmorgen zunächst einiges Glück. Die Rennkommissare untersuchten einen Vorfall aus dem zweiten freien Training, Verstappen hatte am Freitag unter roter Flagge Vettel-Teamkollege Stroll überholt. Die Stewards kamen jedoch zu dem Schluss, dass der WM-Anwärter "beim ersten Zeigen der roten Flagge die Geschwindigkeit so schnell wie möglich auf sichere Weise" reduziert hat. Somit blieb Verstappen von einer Rückversetzung in der Startaufstellung verschont.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur SID

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