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1860 München: Hasan Ismaik ätzt gegen den FC Bayern

"Wer glaubt er zu sein?"  

1860-Investor Ismaik greift Hoeneß an

05.12.2016, 13:38 Uhr | t-online.de

1860 München: Hasan Ismaik ätzt gegen den FC Bayern. Hasan Ismaik schießt Giftpfeile in Richtung dem FC Bayern. (Quelle: imago images)

Hasan Ismaik schießt Giftpfeile in Richtung dem FC Bayern. (Quelle: imago images)

Ordentlich Stunk in der bayerischen Landeshauptstadt: Zwischen dem Investor von 1860 München und den Verantwortlichen des FC Bayern herrscht dicke Luft. Hasan Ismaik ätzt gegen den Rekordmeister - nachdem die FCB-Klub-Bosse ihn angegriffen hatten.

Karl-Heinz Rummenigge hatte zuletzt öffentlich gegen Ismaik ausgeteilt: "Wir haben keinen Hasan Ismaik. Gott behüte uns vor solchen Leuten", hatte der Vorstandsboss gesagt. Auch der wiedergewählte Bayern-Präsident Uli Hoeneß kritisierte die laut ihm "schwindsüchtigen" Löwen und nahm dabei kein Blatt vor den Mund: "Das ist mit normalen Maßstäben nicht mehr zu messen. Sechzig träumt seit Jahren vom eigenen Stadion. Sie müssten mal mit Donald Trump reden, der ist ein Immobilien-Tycoon. Vielleicht baut der ihnen sowas."

Äußerungen, die Ismaik unter anderem auf die Palme brachten. Via Facebook machte der Jordanier seinem Ärger Luft: "Wer glaubt Hoeneß eigentlich zu sein? Er soll nicht ablenken: Ein Aufsteiger aus Leipzig steht vor seinem tollen Verein", schrieb Ismaik.

"Hat Hoeneß nichts dazu gelernt?"

Für Hoeneß' abgesessene Haftstrafe hatte der Jordanier in seinem Statement auch noch einen Seitenhieb übrig: "An Hoeneß‘ Stelle wäre eigentlich Demut angebracht, stattdessen versucht er sich auf unsere Kosten lustig zu machen. Hat er in den letzten Jahren nichts dazu gelernt? Ich habe seine Arbeit immer respektiert, aber jetzt hat er den Bogen überspannt", so Ismaik. 

Liebe Löwen, viele Fans haben mich am Wochenende mit einem Thema konfrontiert, das mich seit Jahren beschäftigt: Warum...

Gepostet von Ismaik1860 am Sonntag, 4. Dezember 2016

Hauptgrund für die Giftpfeile war der Verkauf der Anteile der Allianz Arena von den Löwen an den Stadtrivalen. Dabei witterte der 40-jährige Milliardär Betrug. "Warum haben wir 50 Prozent an der Allianz Arena für die lächerliche Summe von rund elf Millionen Euro an den FC Bayern abgegeben? Ist der Verkauf der Anteile mit rechten Dingen zugegangen? Ich denke: Nein!", schrieb Ismaik und kündigte an, die "Wahrheit ans Licht" bringen zu wollen. Für das Prozedere wolle er Top-Anwälte einschalten. 

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