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Schalke-Bosse appellieren in offenem Brief an Fans: "Aufgeben nie eine Option"


Offener Brief
Schalke-Bosse appellieren an Fans: "Aufgeben ist nie eine Option"

Von t-online, dsl

Aktualisiert am 10.12.2020Lesedauer: 2 Min.
Alexander Jobst und Jochen Schneider: Die beiden Schalke-Bosse haben sich auf ungewohnte Weise an die königsblauen Anhänger gewandt.Vergrößern des BildesAlexander Jobst und Jochen Schneider: Die beiden Schalke-Bosse haben sich auf ungewohnte Weise an die königsblauen Anhänger gewandt. (Quelle: RHR-Foto/imago-images-bilder)
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Mit einem ungewohnten Schritt wendet sich der Vorstand der Königsblauen an Anhänger und Mitglieder. In einem Offenen Brief fordern die Entscheider sachliche Diskussion ein – und sprechen vom klar definierten Saisonziel.

Der Vorstand des kriselnden Bundesligisten FC Schalke 04 zeigt Verständnis für den Frust der Fans. "Wir wissen, wie sehr ihr leidet", schreibt das dreiköpfige Gremium in einem Offenen Brief an die königsblauen Anhänger, "so sehr, dass sich einige sogar von ihrem geliebten Klub abgewandt haben – aus Verzweiflung, aus Wut, aus Unverständnis über die letzten Monate." Schalke ist seit saisonübergreifend 26 Partien sieglos in der Bundesliga, liegt nach zehn Spieltagen mit nur drei Punkten abgeschlagen auf dem letzten Tabellenplatz. Auch deshalb spricht der Vorstand um den sportlichen Leiter Jochen Schneider von einer "seit Jahrzehnten" nicht dagewesenen Krise.

Gerade mit Blick auf die Corona-Krise und den dadurch entstandenen finanziellen Schaden sei der Klassenerhalt "ein ganz entscheidender Schritt", um Schalke wieder zu stabilisieren. "Wir glauben fest daran, dass wir das schaffen werden – Aufgeben war und ist für Schalker sowieso nie eine Option", betont der Vorstand. Die Fans, heißt es weiter, haben "jedes Recht, zu kritisieren und auch mal lautstark zu schimpfen." Nur verbitte man es sich, Einzelpersonen zum "Buhmann" auszurufen. Dies sei nicht hilfreich in der aktuellen Lage.

Auch um eine möglichst konstruktive Aussprache zu ermöglichen, plant der Schalker Vorstand die kommende Mitgliederversammlung als Präsenzveranstaltung – sobald es die Corona-Pandemie zulässt. Dabei sei der Fahrplan klar: "Erst der Klassenerhalt, dann die ordentliche Mitgliederversammlung inklusive Aussprache und Wahlen zu den Gremien." Denn: "Das Einzige, was bis Ende Mai zählt, ist der Klassenerhalt."

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