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Packendes Derby: Frankfurt rettet Punkt in Mainz

Von dpa, dd

Aktualisiert am 13.11.2022Lesedauer: 2 Min.
Der Ausgleich: Frankfurts Kolo Muani (M.) erzielt das 1:1 gegen Mainz.
Der Ausgleich: Frankfurts Kolo Muani (M.) erzielt das 1:1 gegen Mainz. (Quelle: IMAGO/Ulrich Hufnagel)
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In einer spannenden Partie gehen die Gastgeber in Führung. In der Schlussphase dann wird es dramatisch.

Kein Sieger im Rhein-Main-Derby – aber Mainz 05 und Eintracht Frankfurt gehen mit einem zeitweise mitreißenden 1:1 (1:0) in die Winterpause. Jonny Burkardt (40.) hatte die 05er in Führung gebracht, Randal Kolo Muani (67.) konnte für die Gäste noch ausgleichen.

Dabei waren die Mainzer besonders in der 1. Hälfte überlegen, hatten zahlreiche Chancen. Frankfurt wurde nach der Pause stärker, der Ausgleich fiel zum Zeitpunkt des Tores nicht unverdient. Mainz blieb aber bis in die Schlussphase hinein gefährlich, drückte auf den Siegtreffer. Mit nun 19 Punkten klettert die Mannschaft von Trainer Bo Svensson auf Rang 10, das Team seines SGE-Gegenübers Oliver Glasner setzt sich mit 27 Zählern in der Spitzengruppe fest.

So lief das Spiel:

05-Trainer Bo Svensson hatte die Konsequenz aus den drei Niederlagen in Serie gezogen und die Startelf auf vier Positionen verändert. In der Offensive gab er Burkardt den Vorzug vor Marcus Ingvartsen, der sich eigentlich noch einmal für einen der letzten Plätze im dänischen WM-Aufgebot empfehlen wollte.

Burkardt erwies sich als Glücksgriff. Bereits in der neunten Minute sorgte der deutsche Junioren-Nationalspieler für Gefahr, als er nach einem geschickten Pass von Leandro Barreiro zum Schuss kam, der Ball aber abgefälscht wurde und am Tor vorbeiflog. Sekunden später hatte die Eintracht wieder Glück, als der Ex-Frankfurter Dominik Kohr aus 20 Metern nur knapp am rechten Pfosten vorbei zielte. In der 40. Minute war es Burkardt, der Kevin Trapp überwinden konnte: Der Nationaltorwart wehrte mit Glanzparaden den ersten Burkardt-Schuss ab, ebenso einen Nachschuss von Karim Onisiwo, beim nächsten Versuch von Burkardt hatte Trapp keine Chance mehr.

Eintracht in der ersten Halbzeit mit wenig Energie

Champions-League-Achtelfinalist Frankfurt konnte nicht an die glänzende Vorstellung gegen 1899 Hoffenheim (4:2) anknüpfen, bei der die Hessen mit einem Offensiv-Feuerwerk begeistert hatten. Es fehlte nach 24 Pflichtspielen die Energie für ein weiteres außergewöhnliches Spiel der Eintracht, die zuvor in 14 Liga-Spielen 26 Punkte geholt hatte.

Die einzigen Chancen hatten die Gäste vor der Pause durch Randal Kolo Muani (11.), dem völlig frei stehend nach Pass von Daichi Kamada der Ball weit vom Fuß sprang. Eine weitere Möglichkeit hat Jesper Lindström (29.), der den Ball selbst erobert, auf das Mainzer Tor zuläuft und kurz vor dem Abschluss noch gestoppt wird.

Erst nach dem Wiederanpfiff mobilisierten die Frankfurter noch mal alle Kräfte, nach sieben Siegen in den vergangenen acht Spielen noch einen Erfolg draufzulegen. Und es war einmal mehr Kolo Muani, der zuschlagen konnte. Nach Zuspiel von Djibril Sow ist es WM-Fahrer Mario Götze, der mit einem genialen Chip in den Lauf von Kolo Muani spielt. Aus spitzem Winkel schoss der Franzose den Ball in die Maschen - es war sein fünfter Treffer.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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Von Melanie Muschong
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