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Bundesliga: Kein Sieger im Kellerduell – Köln und Mainz treten auf der Stelle


Kein Sieger im Kellerduell: Köln und Mainz treten auf der Stelle

Von dpa, dd

Aktualisiert am 10.12.2023Lesedauer: 2 Min.
Kein Sieger: Mainz' Gruda (li.) gegen Kölns Hübers.Vergrößern des BildesKein Sieger: Mainz' Gruda (li.) gegen Kölns Hübers. (Quelle: IMAGO/Eibner-Pressefoto/Florian Wiegan/imago images)
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Zwischen den beiden Abstiegskandidaten entwickelt sich eine zähe Partie. Dabei haben beide Klubs zeitweise Pech.

Ein Ergebnis, das keinem von beiden Klubs wirklich hilft: Der 1. FC Köln und Mainz 05 sind zum Abschluss des 14. Spieltags der Bundesliga am Sonntagabend nicht über ein 0:0 hinausgekommen. Damit bleibt Köln mit nun 10 Punkten auf dem Relegationsplatz 16 – einen Rang vor den Mainzern auf 17 (9 Punkte).

Beide Mannschaften könnten aber auf verbesserte Statistiken verweisen: Mainz verlor unter dem neuen Trainer Jan Siewert nur eines von fünf Spielen, der FC kommt im selben Zeitraum auf die gleiche Bilanz. Beide gewannen dabei aber auch nur eine Partie und kommen nicht recht vom Fleck.

So lief das Spiel:

Für beide hatte sich die tabellarische Lage nach den Ergebnissen der Konkurrenz am Wochenende weiter zugespitzt. Kleiner Hoffnungsschimmer für die Rheinhessen war das Startelf-Comeback von Stürmer Jonathan Burkardt, der nach ausgestandener Knieverletzung und nach 392 Tagen wieder in der Startelf stand. Und es waren noch keine vier Minuten gespielt, da hätte der 23-Jährige die Gäste in Führung bringen müssen. Etwa zwölf Meter mittig vor dem Tor durfte er den Ball in Ruhe annehmen, doch Rasmus Carstensen warf sich erfolgreich in seinen Schuss.

Überhaupt war Mainz in der ersten Halbzeit die deutlich aktivere und auch gefährlichere Mannschaft. 8:3 Torschüsse und 6:0 Ecken für Mainz sprachen zur Pause eine deutliche Sprache. Einen Kopfball des eifrigen Brajan Gruda aus spitzem Winkel hielt Marvin Schwäbe, der den erstmals in dieser Saison auf der Bank sitzenden Florian Kainz als FC-Kapitän vertrat, gut (25.).

Große Defizite bei Köln

Köln offenbarte vor allem im Spielaufbau große Defizite und kam selten überhaupt in die gefährlichen Räume. Und somit auch nicht zu Standards, durch die sie zuvor sechs von zehn Saisontoren erzielt hatten. 05-Keeper Daniel Batz musste nur bei mäßig gefährlichen Fernschüssen von Luca Waldschmidt (14.) und Eric Martel (45.) eingreifen. Bitter war es zudem für den FC, dass der in dieser Saison starke Innenverteidiger Jeff Chabot bereits nach 34 Minuten mit einer Oberschenkelverletzung vom Feld musste.

Nach der Pause schien das Spiel direkt wieder den gleichen Verlauf zu nehmen: Mainz spielte nach vorn und hatte durch einen Drehschuss von Ludovic Ajorque auch gleich eine ordentliche Gelegenheit (48.). Der FC war danach etwas besser im Spiel, wenn auch nur minimal. Ausgerechnet dann traf Burkardt (60.), seine Auswechslung war schon angezeigt, doch er stand im Abseits. Die erste nennenswerte FC-Chance vergab der kurz zuvor eingewechselte Florian Dietz, der bei seinem ersten Einsatz im Profiteam seit fast 14 Monaten aus zehn Metern verzog (66.). Die beste Chance hatte in der 81. Minute Jan Thielmann. Bezeichnend fürs Spiel: Eine verunglückte Flanke des Kölners landete am Innenpfosten.

Verwendete Quellen
  • Mit Material der Nachrichtenagentur dpa
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