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Christoph Kramer über Comeback in Nationalmannschaft: "Zug ist abgefahren"

Weltmeister Christoph Kramer  

Nationalmannschaft? "Der Zug ist abgefahren"

11.07.2019, 19:39 Uhr | ska, t-online.de

Christoph Kramer über Comeback in Nationalmannschaft: "Zug ist abgefahren". Christoph Kramer: Sieht sich nicht mehr im DFB-Dress. (Quelle: imago images/Jan Huebner)

Christoph Kramer: Sieht sich nicht mehr im DFB-Dress. (Quelle: Jan Huebner/imago images)

"Ich habe die schönste Zeit erlebt": Christoph Kramer glaubt nicht daran, nochmal in die Nationalmannschaft zurückzukehren. In einem Interview spricht er über ein mögliches Karriereende  und erste Pläne für die Zeit danach.

2014 wurde Christoph Kramer mit der deutschen Nationalmannschaft in Brasilien Weltmeister und blieb mit einer erlittenen Gehirnerschütterung samt Gedächtnisverlust in den Köpfen der Menschen. "Schiri, ist das das Finale?", hatte der damals 23-Jährige Final-Referee Nicola Rizzoli gefragt, als er auf den Rasen zurückkehrte. Sein letztes Spiel unter Joachim Löw absolvierte Kramer vor der EM 2016, danach wurde er nicht mehr in den Kader berufen.

Dass er in Zukunft noch einmal für die DFB-Elf auflaufen wird, glaubt der defensive Mittelfeldspieler heute nicht. "Ich denke, dass dieser Zug abgefahren ist", sagte Kramer dem "Kicker", "auch wenn es im Fußball natürlich immer sehr schnell gehen kann. Aber sollte es so sein, beschwere ich mich keine Sekunde. Ich habe die schönste Zeit miterlebt."


Seit 2016 spielt er fest bei Borussia Mönchengladbach und möchte dort "am liebsten bis zum Schluss" bleiben. "Ich möchte meine Karriere bei der Borussia beenden", sagte Kramer. Danach könne er sich eine Trainerkarriere vorstellen, aber auch seine bisherigen Abstecher ins Fernsehen hätten ihm Spaß gemacht. Auf die Frage, ob er plane, sich als Marke im TV-Bereich zu etablieren, antwortete der 28-Jährige: "Mit diesem Hintergedanken habe ich nicht beim ZDF als WM-Experte angefangen. Ich bin mit den ersten Gehversuchen im TV allerdings sehr zufrieden. Die Sache macht Spaß, und die Erfahrung könnte für meine berufliche Zukunft nach der Profikarriere hilfreich sein."

Verwendete Quellen:
  • Kicker (Print, 11.07.19): "Ich bin kein Fähnchen im Wind"


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