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Bundesliga: Gräfe kritisiert Schiedsrichter-Test

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Gräfe kritisiert Schiedsrichter-Test

17.08.2019, 07:22 Uhr | dpa

Bundesliga: Gräfe kritisiert Schiedsrichter-Test. Schiedsrichter Manuel Gräfe findet die Leistungstests "antiquiert und wenig sinnvoll".

Schiedsrichter Manuel Gräfe findet die Leistungstests "antiquiert und wenig sinnvoll". Foto: Daniel Reinhardt. (Quelle: dpa)

Osnabrück (dpa) - Bundesliga-Referee Manuel Gräfe hat massive Kritik an den Leistungstests für Schiedsrichter durch den Deutschen Fußball-Bund geübt.

"Ich halte den Test in seiner ganzen Form für antiquiert und wenig sinnvoll", sagte er in einem Interview der "Neuen Osnabrücker Zeitung". "Dazu kommt, dass der Test aus meiner Sicht zu einem völlig falschen Zeitpunkt stattfindet."

Der Leistungstest ist körperlich sehr anspruchsvoll. Vor jeder Saison müssen ihn die deutschen Spitzenschiedsrichter absolvieren, um für Bundesliga-Spiele nominiert werden zu können. In diesem Jahr geriet der Test besonders in den Blickpunkt, weil ihn mehrere bekannte Unparteiische wie Deniz Aytekin abbrechen mussten. Auch der 45 Jahre alte Gräfe konnte den Test Anfang Juli in Grassau wegen einer Operation nicht absolvieren. Er wird deshalb beim Saisonstart der Fußball-Bundesliga an diesem Wochenende fehlen und sich nach eigenen Angaben am 29. August einer Nachprüfung stellen.

Gräfe stört sich vor allem am Zeitpunkt des Leistungstests bereits im Juli. "Warum muss ein Bundesliga-Schiedsrichter seine Fitness da schon beweisen? Das muss kein Bundesliga-Profi", sagte der Berliner der "NOZ". Die Folge sei: "Viele Schiedsrichter, die bis in den Juni pfeifen, trainieren in der Sommerpause bis zum Test durch. Sie verwehren ihrem Körper die Erholungsphase." Gräfe habe seine Kritik auch an den DFB weitergegeben und Veränderungsvorschläge gemacht.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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