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FC Bayern nach Pleite: "Kriegen zu viele Gegentore" – Kritik von Goretzka


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"Wir kriegen zu viele Gegentore" – Goretzka-Kritik nach Bayern-Pleite

Von t-online, dd

Aktualisiert am 09.01.2021Lesedauer: 2 Min.
Enttäuscht nach dem 2:3 in Gladbach: Bayern-Star Leon Goretzka.
Enttäuscht nach dem 2:3 in Gladbach: Bayern-Star Leon Goretzka. (Quelle: dpa-bilder)
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Die Münchner geben bei der überraschenden Niederlage in Gladbach eine 2:0-Führung aus der Hand. Die Reaktionen von Spielern und Verantwortlichen der Bayern im Überblick.

2:3 nach 2:0-Führung, die zweite Niederlage der Bundesliga-Saison – und eventuell auch der Verlust der Tabellenführung: Die überraschende Pleite des FC Bayern bei Borussia Mönchengladbach könnte in vielerlei Hinsicht ein Schlag für den Rekordmeister sein. Dabei begannen die Münchner stark bei den "Fohlen", gaben dann das Spiel aber aus der Hand – auch durch individuelle Fehler im Aufbauspiel.

Mittelfeldspieler Leon Goretzka fand nach der Partie bei "DAZN" klare Worte zur Entstehung der Niederlage: "Wir verlieren zwei Mal den Ball, wo wir den Ball nicht verlieren dürfen, und reagieren dann nicht richtig. Beim dritten Tor war es eine ähnliche Situation", sagte der Nationalspieler. "Wir haben den Gegner drei Mal eingeladen." Besonders in der Abwehr sind die Bayern aktuell anfällig – insgesamt 24 Gegentore hat die Elf von Trainer Hansi Flick in erst 15 Saisonspielen kassiert, zuletzt 1981/82 waren es zu diesem Zeitpunkt mehr (25).

"Wir kriegen zu viele Gegentore, darüber kann man nicht streiten", bestätigte Goretzka. Mehr noch: In den Angiffsbemühungen seien die Defensivaufgaben vernachlässigt worden. "Wir haben uns zu sehr darauf konzentriert, in Führung zu gehen." Die Pleite sei vermeidbar gewesen. "Nach einer 2:0-Führung das Spiel auswärts noch so herzugeben, tut natürlich weh."

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Flick: "Auffällig, wo wir die Probleme haben"

Auch Flick selbst sprach nach dem Spiel offen über die Defensivschwäche seiner Mannschaft: "Wenn man unser Spiel sieht, ist es ja auffällig, wo wir die Probleme haben." Dabei nahm der Erfolgstrainer keinen Mannschaftsteil von seiner Kritik aus: "Ich denke, dass in den letzten Spielen ein paar Situationen waren, in denen wir als Mannschaft nicht so kompakt waren, wie wir uns das normalerweise wünschen. Das hat damit zu tun, dass nicht alle den Weg mit zurück machen. Da ist letztlich jeder Spieler in der Verantwortung, auch defensiv mitzuarbeiten."

Auszüge aus der Pressekonferenz mit Hansi Flick sehen Sie oben im Video oder hier.

Die Gastgeber hätten nun genau von dieser Anfälligkeit profitiert: "Gladbach war sehr effizient, sie haben drei Fehler von uns brutal ausgenutzt. Wir haben 30 Minuten guten Fußball gespielt, dann kamen Fehler von uns, auch Ballverluste", so Flick. "In der Verteidigung haben wir keine guten Entscheidungen getroffen." Und weiter: "Diese Niederlage haben wir uns selbst zuzuschreiben."

Angreifer Thomas Müller stimmte mit ein: Unnötige Patzer hätten das Spiel zugunsten der Gladbacher kippen lassen. "Sie haben leider diese zwei, drei Fehlpässe, die wir im Spielaufbau hatten, eiskalt bestraft. Aber am Ende ist es müßig, über die Gegentore zu diskutieren." Der Blitzstart der Gladbacher nach der Pause sei fatal gewesen. "Du kommst aus der Halbzeit und fängst dir gleich das 3:2. Wir haben dann aus unserer Belagerung in der zweiten Halbzeit ein Tick zu wenig gemacht."

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Verwendete Quellen
  • Eigene Beobachtungen
  • Mit Material der Nachrichtenagenturen dpa und SID
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Von Melanie Muschong
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