Sie sind hier: Home > Sport > Bundesliga >

Remis in Stuttgart – Gladbach sauer über Last-Minute-Elfer: "Absolute Frechheit"

Nach Remis in Stuttgart  

"Eine absolute Frechheit" – Gladbach sauer über Last-Minute-Elfer

17.01.2021, 12:35 Uhr | dd, dpa, sid

Remis in Stuttgart – Gladbach sauer über Last-Minute-Elfer: "Absolute Frechheit". Duell in der Bundesliga: Stuttgarts Nicolas Gonzalez in einem Zweikampf mit Gladbachs Florian Neuhaus (r.). (Quelle: imago images/Sportfoto Rudel)

Duell in der Bundesliga: Stuttgarts Nicolas Gonzalez in einem Zweikampf mit Gladbachs Florian Neuhaus (r.). (Quelle: Sportfoto Rudel/imago images)

Die Gladbacher verpassen in letzter Sekunde einen wichtigen Sieg beim VfB – durch einen umstrittenen Strafstoß. Ein Spieler wird deutlich – und auch der Schiedsrichter äußert sich.

Verärgert, frustriert und zornig schimpfte Jonas Hofmann über die Elfmeterentscheidung von Schiedsrichter Felix Brych in der Nachspielzeit. "Das ist eine absolute Frechheit, ich weiß nicht, was er da denkt", wetterte der Mittelfeldspieler von Borussia Mönchengladbach am Samstagabend im TV-Sender "Sky". "Es ist Wahnsinn, so etwas habe ich noch nie erlebt. Ich weiß nicht, wofür wir den Videoschiedsrichter haben." Silas Wamangituka (90.+6) verwandelte einen umstrittenen Foulelfmeter und rettete dem VfB Stuttgart damit am Samstagabend in der Fußball-Bundesliga ein 2:2 (0:1) gegen die Gladbacher. 

In der Nachspielzeit kam es zur Szene der Partie: Nach Hinweis durch den Videoschiedsrichter und Ansicht der TV-Bilder entschied Brych auf Foulelfmeter und brachte damit die Gladbacher gegen sich auf. Stuttgarts Sasa Kalajdzic soll von Ramy Bensebaini im Strafraum zu Boden gerissen worden sein. "Das ist ja nicht mal im Mittelfeld ein Foul. Dafür Elfmeter – geht eigentlich jetzt nicht", sagte Nationalspieler Christoph Kramer. 

"Ich habe keine Schwalbe gemacht"

Gladbachs Trainer Marco Rose stimmte ein: "Grundsätzlich kann man sich cleverer anstellen und die Hände weglassen. Aber wenn man die Szene aus unterschiedlichen Winkeln betrachtet, dann sieht man relativ deutlich, dass Anton seinen eigenen Mitspieler ins Straucheln bringt und Kalajdzic in Bensebaini hineinfällt."

Kalajdzic dagegen fühlte sich schon umgerissen: "Ich habe keine Schwalbe gemacht." Er habe gespürt, wie er am Bauch festgehalten worden sei. "Ich habe schon das Gefühl gehabt, dass ich runtergezogen wurde."

Referee Brych selbst hatte Zweifel an der Elfmeter-Würdigkeit und nach eigenem Bekunden deswegen auch nicht gleich gepfiffen. "Wenn man den den Elfmeter direkt pfeift, muss er akzeptiert werden. Mit dem VAR-Eingriff bleiben schon ein paar Restzweifel", sagte der Unparteiische und ergänzte: "Es ist ein komplexe Szene, weil zwei Kontakte vorliegen. Mir war es auf dem Platz einen Tick zu wenig. Ich glaube, heute kann Stuttgart mit dem Elfmeter glücklich sein."

Beide Teams sehen sich schon bald wieder: Im Viertelfinale des DFB-Pokals am 3. Februar (20.45 Uhr) ist Gladbach erneut beim VfB zu Gast.

Verwendete Quellen:
  • Mit Material der Nachrichtenagenturen dpa und SID

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Media Markttchibo.deOTTOWeltbildbonprix.deLIDLBabistadouglas.deMadeleine

shopping-portal

Hinweis:

Der Internet Explorer wird nicht länger von t-online unterstützt!

Um sicherer und schneller zu surfen, wechseln Sie jetzt auf einen aktuellen Browser.

Wir empfehlen unseren kostenlosen t-online-Browser: