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Champions League: Wolfsburg rettet mit Glück in Unterzahl Punkt gegen Lille

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Wolfsburg rettet in Unterzahl Punkt gegen Lille

15.09.2021, 09:49 Uhr | dpa

Champions League: Wolfsburg rettet mit Glück in Unterzahl Punkt gegen Lille. Wout Weghorst: Wolfsburgs Stürmerstar beklatscht den kämpferischen Auftritt seiner Teamkollegen. (Quelle: imago images/Eibner)

Wout Weghorst: Wolfsburgs Stürmerstar beklatscht den kämpferischen Auftritt seiner Teamkollegen. (Quelle: Eibner/imago images)

Der VfL Wolfsburg ist mit viel Glück mit einem Remis in die Champions-League-Saison gestartet. Die Wölfe mussten gegen den französischen Meister OSC Lille über 30 Minuten mit einem Mann weniger auskommen.

Bundesliga-Tabellenführer VfL Wolfsburg hat zum Auftakt der neuen Champions League-Saison einen glücklichen Punkt beim französischen Meister OSC Lille geholt. Beim 0:0 im Stade Pierre Mauroy erreichten die Wölfe am Dienstagabend mit einer schwachen Leistung ein brauchbares Ergebnis. In der letzten halben Stunde spielten sie sogar in Unterzahl, weil Verteidiger John Anthony Brooks in der 62. Minute nach einem Handspiel Gelb-Rot sah. Nur drei Minuten zuvor hatte der VfL durch Maximilian Philipp zum ersten Mal überhaupt in dieser Partie auf das gegnerische Tor geschossen (59.).

Glück hatten die Wolfsburger in der Nachspielzeit: Erst köpfte José Fonte knapp am Wolfsburger Tor vorbei, dann nahm der Videoschiedsrichter einen verhängten Foulelfmeter wieder zurück (90.+6.).

Lille war vor seinen lautstarken Fans die deutlich gefährlichere Mannschaft und traf kurz nach der Pause auch zum vermeintlichen 1:0. Ein Treffer von Jonathan David wurde vom Videoschiedsrichter jedoch wieder einkassiert, weil der Ball zuvor im Seitenaus gewesen war.

Sturmroutinier Yilmaz macht Wolfsburg Probleme

Von Champions-League-Niveau war diese Partie weit entfernt. Insbesondere die Wolfsburger spielten schon fahrig und gehemmt, bevor dieser Abend durch Brooks' Platzverweis zur reinen Abwehrschlacht wurde.

Außerdem bereitete den Niedersachsen vor allem ein Mann Stress, der seine Karriere vor fünf Jahren eigentlich schon in China ausklingen lassen wollte und der nun im Alter von 36 Jahren doch noch einmal in die Champions League zurückgekehrt ist: der türkische Mittelstürmer Burak Yilmaz, von den eigenen Fans schon beim Warmlaufen lautstark angefeuert. Schon in der achten Minute kam Guilavogui im Strafraum gerade noch rechtzeitig vor ihm an den Ball. Ein Freistoß des Routiniers (13.) wurde ebenfalls gefährlich. Nur nach einem Sololauf des Kanadiers David geriet Yilmaz' Abschluss zu harmlos (21.).

Den schwachen Eindruck der ersten Halbzeit vermochten die Wölfe auch nach der Pause nicht zu korrigieren. Der nicht gegebene Treffer der Franzosen und Brooks' wiederholte Missgeschicke machten die ganze Anfälligkeit deutlich. Nur VfL-Torwart Koen Casteels stand Lilles ungleichem Stürmerduo in der zweiten Hälfte noch im Weg. In der 64. Minute parierte der Belgier gegen den 21 Jahre jungen David, kurz darauf gegen den 15 Jahre älteren Yilmaz (69.).

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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