HomeSportFußballConference League

1. FC Köln: Steffen Baumgart selbstkritisch nach Europapokal-Pleite


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild für einen TextPrigoschin gibt Wagner-Gründung zuSymbolbild für einen TextSelenskyj: Weitere Massengräber entdecktSymbolbild für einen TextBundesliga: Nachfolger von Klubboss fixSymbolbild für ein VideoTote und Zerstörung nach SupertaifunSymbolbild für einen TextSurfprofi stirbt nach KneipenschlägereiSymbolbild für einen TextAmazon kündigt weiteren Prime Day anSymbolbild für einen TextSöders Tochter feiert LaufstegdebütSymbolbild für einen TextMann bepinkelt OktoberfestbesucherSymbolbild für einen Text"Witzfigur": Netz reagiert auf HoeneßSymbolbild für einen TextUrsula Karven zieht für Peta blankSymbolbild für einen TextFrau von eigenem Auto erdrücktSymbolbild für einen Watson TeaserBVB senkt Ablöseforderung für Top-StarSymbolbild für einen TextQuiz – Macht Milch die Knochen stark?

Baumgart nach Europapokal-Pleite: "Muss als Trainer noch lernen"

Von dpa
19.08.2022Lesedauer: 3 Min.
imago images 1013939936
Steffen Baumgart: Der Trainer war nicht zufrieden mit dem Auftritt seines 1. FC Köln im Hinspiel der Conference-League-Playoffs. (Quelle: IMAGO/Revierfoto)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Der 1. FC Köln hat das Hinspiel der Conference-League-Playoffs verloren. Trainer Steffen Baumgart suchte den Grund für die Niederlage vor allem bei sich selbst.

Nach seinem bitteren Europacup-Debüt als Trainer übte Steffen Baumgart bemerkenswerte Selbstkritik. "Das sind Situationen, in denen vielleicht der Trainer auch noch lernen muss", sagte der Coach des 1. FC Köln nach dem 1:2 im Playoff-Hinspiel zur Conference League gegen Fehérvár FC: "Da hat er vielleicht auch nicht immer die Erfahrung, dass er auf jede Situation richtig reagiert."

Damit meinte Baumgart nach seinem 199. Spiel als Profi-Coach aber nicht die Gelbe Karte wegen Meckerns. Sondern seine taktische Maßnahme nach der Roten Karte von Jeff Chabot in der 20. Minute beim Stand von 1:0. Statt auszuwechseln, stellte Baumgart um, beorderte Außenverteidiger Kristian Pedersen nach innen und korrigierte seinen bis dahin gelungenen taktischen Schachzug, Kapitän Jonas Hector ins zentrale Mittelfeld zu ziehen. Plötzlich stimmten die Zuordnung und die Laufwege nicht mehr.

"Da haben wir für zehn Minuten die Ordnung verloren und plötzlich läufst du einem Rückstand hinterher", sagte Baumgart mit Blick auf die Tore von Budu Zivzivadze (32.) und den gebürtigen Berliner Palkó Dardái (40.), Sohn von Ex-Hertha-Coach Pal Dardái. In der Pause wechselte Baumgart, brachte Innenverteidiger Luca Kilian für Pedersen. "Ich habe mich direkt warm gemacht. Aber es liegt natürlich im Ermessen des Trainers, was er macht", antwortete der auf die Frage, ob er mit einer Einwechslung direkt nach dem Platzverweis gerechnet habe. Nach der Pause – und dem Wechsel – war der FC wieder in der Spur, zum Ausgleich reichte es aber nicht mehr.

Anzeigen
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Meistgelesen
Symbolbild für ein Video
Baerbock kontert Lawrow in knapp 20 Sekunden aus

Kölner Kilian trotzig: "Werden denen den Arsch aufreißen"

So steht nun viel auf dem Spiel im Rückspiel am kommenden Donnerstag in Ungarn. Finanziell braucht der FC die Zusatzeinnahmen von rund zehn Millionen für den Einzug in die Gruppenphase dringend. Und für die Euphorie im Umfeld wäre das Playoff-Aus nach dem Scheitern in der ersten Pokalrunde ein echter Genickschlag.

Doch mit einer Mischung aus Trotz und Überzeugung stellten die FC-Profis nach der Niederlage Optimismus zur Schau. "Wir werden versuchen, im Rückspiel da dahinzufahren und denen den Arsch aufzureißen", sagte Kilian: "Und ich bin guter Dinge, dass uns das mit Elf gegen Elf gelingen wird."

Daran glaubt auch Ex-Nationalspieler Hector. "Da wurden schon ganz andere Ergebnisse gedreht", sagte der Kapitän am zehnten Jahrestag seines Profi-Debüts für den FC: "Wir waren sogar mit zehn Mann überlegen. Da ist auf jeden Fall was drin nächste Woche." Und Torhüter Marvin Schwäbe haderte mit der Tatsache, dass die Bälle bei den Treffern einmal vom Pfosten und einmal von der Latte ins Netz prallten. "Die erwischen sie nächste Woche nicht nochmal so gut. Und wenn wir dann wieder mit elf Mann auf dem Platz stehen, werden wir das für uns entscheiden."

Fehérvárs deutscher Trainer Michael Boris war dagegen vorsichtig. "Das war ein sehr toller Fußball-Abend für uns und den ungarischen Fußball", sagte der gebürtige Bottroper: "Aber in der zweiten Halbzeit konnte man nicht sehen, wer elf und wer zehn Mann auf dem Platz hatte. Da mussten wir hintenraus richtig leiden." Deshalb wisse er nicht, was am kommenden Donnerstag passiert. "Aber wir werden vorbereitet sein." Doch der FC und Baumgart haben ebenfalls ihre Lehren gezogen.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingAnzeigen

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
  • David Digili
Von Andreas Becker, David Digili
1. FC KölnJonas Hector
Fußball - Deutschland


t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagramYouTubeSpotify

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlängerung FestnetzVertragsverlängerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website