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Schalke sucht mithilfe von Fans nach Tätern

  • Dominik Sliskovic
Von Dominik Sliskovic

Aktualisiert am 05.02.2020Lesedauer: 2 Min.
Jordan Torunarigha: Der Herthaner soll angeblich auf Schalke rassistisch beleidigt worden sein.
Jordan Torunarigha: Der Herthaner soll angeblich auf Schalke rassistisch beleidigt worden sein. (Quelle: Laci Perenyi/imago-images-bilder)
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Nach den mutmaßlich rassistischen Attacken gegen Hertha-Verteidiger Jordan Torunarigha will sich Schalke aktiv an der Tätersuche beteiligen. Dabei kann der Ruhrgebietsverein auf die Unterstützung seiner Anhänger setzen.

Auch am Folgetag wiegen die Vorwürfe schwer: Herthas Verteidiger Jordan Torunarigha soll während des Pokalspiels gegen Schalke 04 (3:2 n.V.) von Zuschauern rassistisch beleidigt worden sein. Dies habe ihnen Torunarigha noch während der Partie gesagt, vergewisserten Hertha-Sportdirektor Michael Preetz, Kapitän Niklas Stark sowie Schalke-Stürmer Benito Raman. Schiedsrichter Harm Osmers ließ über den DFB verlauten, er sei erst vor Anpfiff der Verlängerung von Preetz über die Attacken informiert worden. Da er sie selbst nicht mitbekommen habe und sie sich bereits zuvor, gegen Ende der zweiten regulären Halbzeit zugetragen haben sollen, griff Osmers nicht ein.

Schalke 04 entschuldigte sich in einer offiziellen Stellungnahme bei Jordan Torunarigha für die Vorfälle und verurteilte diese aufs Schärfste. Zudem sicherte der Klub zu, gemeinsam mit der Polizei die Aufklärung des Falles vorantreiben zu wollen.

TV-Bilder unterstützen Aussage der Schalke-Fans

Dabei kann sich der S04 nun bereits auf die ersten Augenzeugenberichte stützen, die den Verein via Twitter erreichten. So schrieb der Nutzer @kaidinho den Königsblauen: "Leider sind die Rassismusvorwürfe Torunarighas wahr. Habe es in der Kurve gesehen."

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@kaidinho behauptet, im Block N2 im Schalker Fanherz, der Nordkurve, hätten Zuschauer Affen imitiert, als sich Torunarigha der Kurve näherte. Diese Aussage deckt sich insofern mit TV-Bildern aus der 86. Minute: Torunarigha bleibt nach einem Laufduell mit Schalkes Stürmer Michael Gregoritsch länger vor der Nordkurve stehen. Im Anschluss sucht der Hertha-Verteidiger aktiv den Kontakt zu Abwehrkollege Dedryck Boyata sowie S04-Stürmer Benito Raman. Dafür, dass es sich hierbei um den fraglichen Vorfall handelt, spricht, dass Raman bereits im Anschluss an das Pokal-Duell bestätigte, dass Torunarigha ihm von rassistischen Beleidigungen aus der Nordkurve berichtet habe.

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Der Twitter-Nutzer @eakus1904 verbreitet, dass im Schalker Fan-Forum "Block 5" "jemand" bestätigt habe, "dass es diese Rufe aus der Nord" gegeben habe. Die Täter, "Halbstarke", so der nicht benannte Forumnutzer, seien zur Rede gestellt worden. Inwiefern ihre Identität bekannt ist, ist nicht ersichtlich.

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Unübersichtliche Indizienlage: Schalke bittet um weitere Mithilfe

Darüber hinaus gibt es Berichte, dass es auch aus den Logenbereichen und von der berüchtigten Schalker Hooligan-Splittergruppe "Hugos" zu diffamierenden Beschimpfungen der dunkelhäutigen Hertha-Spieler gekommen sei. Aufgrund der Entfernung zum Spielfeld ist es jedoch fraglich, ob diese Attacken auf dem Spielfeld in einer hörbaren Lautstärke wahrzunehmen gewesen wären.

Schalke bittet Zuschauer, sich mit Hinweisen, die zur Aufklärung der rassistischen Vorkommnisse im Pokalspiel gegen Hertha BSC beitragen können, an die Mailadresse anlaufstelle@schalke04.de zu wenden.

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