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Pokal-Debakel – Gladbach blamiert sich in Hannover

Von sid, dd

Aktualisiert am 19.01.2022Lesedauer: 3 Min.
Völlig konsterniert: Die Gladbacher um Matthias Ginter (M.).
Völlig konsterniert: Die Gladbacher um Matthias Ginter (M.). (Quelle: dpa-bilder)
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Die Fohlen erleben einen rabenschwarzen Tag und scheiden aus dem DFB-Pokal aus. Gegen furios aufspielende Niedersachsen gelingt der HĂŒtter-Elf nichts – bei 96 sieht das anders aus.

Was fĂŒr ein Debakel fĂŒr Borussia Mönchengladbach im Achtelfinale des DFB-Pokals. Die Fohlen blamierten sich beim 0:3 (0:2) bei Zweitligist Hannover 96 bis auf die Knochen und ist raus. Maximilian Beier (4., 51.) und Sebastian Kerk (36., Handelfmeter) trafen fĂŒr furios aufspielende Niedersachsen, die gegen zeitweilig völlig indisponierte Gladbacher sogar noch höher hĂ€tten gewinnen können. Nur eine Runde nach dem denkwĂŒrdigen 5:0 gegen den FC Bayern ist die Mannschaft von Trainer Adi HĂŒtter damit auf denkbar peinlichste Art und Weise ausgeschieden.

Die Platzherren nutzten vor 500 Zuschauern gleich ihre erste Torchance zur FĂŒhrung. Nach einem Fehler von Nico Elvedi war Beier in der vierten Minute erfolgreich. Nach Videobeweis traf Kerk per Handelfmeter (36.), Neuzugang Marvin Friedrich war der UnglĂŒcksrabe. Sechs Minuten nach Wiederbeginn spielte Beier erneut seine Schnelligkeit aus und schloss einen Konter eiskalt ab. Die Borussia hatte zuletzt schon in der Liga fĂŒnf der vergangenen sieben Begegnungen verloren, eine besorgniserregende Talfahrt.

Gladbach wirkte zeitweise wie gelÀhmt

Der schnelle RĂŒckstand lĂ€hmte die GĂ€ste sichtlich. Abgesehen von einer Torgelegenheit fĂŒr Florian Neuhaus (12.), der aus kurzer Distanz am starken 96-TorhĂŒter Ron-Robert Zieler scheiterte, brachte der Bundesliga-Zwölfte fast eine halbe Stunde lang keinen zwingenden Angriff zustande. HĂŒtter reckte immer wieder entgeistert die Arme in den Hannoveraner Abendhimmel.

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Der Österreicher hatte sich dafĂŒr entschieden, auf der rechten Abwehrseite wieder auf den wechselwilligen und zuletzt nicht berĂŒcksichtigen Matthias Ginter zurĂŒckzugreifen. Der Verteidiger gehörte noch zu den solideren Akteuren. Sein Einsatz sei aber kein Geschenk zum 28. Geburtstag gewesen, erlĂ€uterte der Trainer vor der Partie am Sky-Mikrofon.

Hannover hatte wenig MĂŒhe

In der Halbzeitpause reagierte HĂŒtter auf den enttĂ€uschenden Zwischenstand. Breel Embolo sollte der Offensive der GĂ€ste mehr Durchschlagskraft verleihen, auch Denis Zakaria kam ins Spiel. Doch auch diese personelle Maßnahme fruchtete nicht: Weiterhin waren die Gladbacher Angriffsaktionen zu berechenbar und in der Defensive fehlerhaft. Beim dritten Gegentreffer ließen sich die GĂ€ste nach einer eigenen Ecke auskontern. Manu Kone machte dabei eine ganz schlechte Figur.

Der Zweitliga-Zwölfte hatte danach wenig MĂŒhe, die Borussia vom eigenen Strafraum fernzuhalten. Und wenn doch einmal ein Schuss durchrutschte, war Zieler ein souverĂ€ner RĂŒckhalt. Die wenigen Besucher feierten den Keeper mit Sprechchören. 96-Trainer Christoph Dabrowski konnte es sich sogar leisten, seinen Doppel-TorschĂŒtzen Beier zur Schonung nach 72 Minuten vom Feld zu nehmen.

Leipzig ohne Probleme weiter

RB Leipzig ist hingegen mit einem Arbeitssieg ins Viertelfinale eingezogen und darf in Abwesenheit von Bayern MĂŒnchen und Borussia Dortmund vom ersten Titel der Vereinsgeschichte trĂ€umen. Gegen den Zweitligisten Hansa Rostock gewann der Bundesliga-Vizemeister und Vorjahresfinalist sein Achtelfinale mit 2:0 (1:0).

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StĂŒrmer Yussuf Poulsen (6.) und Dani Olmo (82.) schossen die Leipziger in die nĂ€chste Runde, die am 1. und 2. MĂ€rz ausgespielt wird. Nachdem die Bayern und auch der Titelverteidiger BVB ausgeschieden sind, gehört RB zum engsten Favoritenkreis auf den Pokalsieg im Endspiel am 21. Mai in Berlin. In den vergangenen drei Saisons hatte Leipzig zweimal das Finale erreicht, jedoch 2019 gegen die MĂŒnchner (0:3) und 2021 gegen Dortmund (1:4) verloren.

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  • Noah Platschko
Von Noah Platschko
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