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Europameisterschaft - Doku-Serie über Frauen-Nationalteam: "Mehr Sichtbarkeit"

Europameisterschaft  

Doku-Serie über Frauen-Nationalteam: "Mehr Sichtbarkeit"

14.09.2021, 15:59 Uhr | dpa

Europameisterschaft - Doku-Serie über Frauen-Nationalteam: "Mehr Sichtbarkeit". Freut sich über die Dokumentation zum deutschen Frauen-Nationalteam: Torhüterin Merle Frohms.

Freut sich über die Dokumentation zum deutschen Frauen-Nationalteam: Torhüterin Merle Frohms. Foto: Hasan Bratic/dpa. (Quelle: dpa)

Dresden (dpa) - Die deutschen Fußballerinen werden auf ihrem Weg zur EM 2022 in England von einem Filmteam für eine Dokuserie begleitet.

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) produziert das Werk zusammen mit der Film- und Fernsehgesellschaft Warner Bros. und will damit "mehr Sichtbarkeit für den Frauenfußball" erreichen.

"Wir machen das Licht an", sagte Regisseurin Martina Hänsel bei der Video-Schalte. Sie will dabei vor allem Geschichten über die Spielerinnen, auch über deren Privatleben erzählen: "Sie sollen uns tief in ihre Seele blicken lassen, auch der Schmerz gehört dazu."

Die Serie soll sechs Teile à 60 Minuten umfassen, wo sie zu sehen sein wird, ist noch offen. "Wir haben uns alle mega gefreut", sagte Nationaltorhüterin Merle Frohms von Eintracht Frankfurt. "Es war alles von Anfang an sehr authentisch im Rahmen des Wohlfühlfaktors."

Laut Warner Bros. ist es die weltweit erste Dokuserie über ein Frauenfußball-Nationalteam. Die ersten Arbeiten begannen bereits im April. "Wir freuen uns über das tolle Projekt und können damit zeigen, wer wir sind. Denn wir haben so viele tolle Persönlichkeiten", sagte Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg.

Vor über zehn Jahren gab es schon einmal einen Film über die DFB-Auswahl: "Die besten Frauen der Welt" zeigte den Weg zum WM-Titel 2007. Produzent war Sönke Wortmann wie bei "Deutschland. Ein Sommermärchen", der Streifen über die Männer-Mannschaft der Heim-WM 2006.

Das aktuelle Frauen-Team spielt in der WM-Qualifikation am 18. September (16.05 Uhr/ARD) in Cottbus gegen Bulgarien und drei Tage später in Chemnitz (16.00 Uhr/ZDF) gegen Serbien.

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