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Skandal-Jubel: Chemnitzer Frahn darf nach Sperre wieder spielen

Skandal-Jubel  

Chemnitzer Frahn darf nach Sperre wieder spielen

18.03.2019, 13:28 Uhr | dpa

Skandal-Jubel: Chemnitzer Frahn darf nach Sperre wieder spielen. Daniel Frahn vom Chemnitzer FC darf wieder spielen.

Daniel Frahn vom Chemnitzer FC darf wieder spielen. Foto: Hendrik Schmidt. (Quelle: dpa)

Chemnitz (dpa) - Daniel Frahn darf nach seinem umstrittenen T-Shirt-Jubel wieder für den Chemnitzer FC spielen.

Das Sportgericht des Nordostdeutschen Fußballverbandes sperrte den 31 Jahre alten Top-Torjäger der Regionalliga Nordost zwar für insgesamt vier Spiele. Nachdem Frahn durch eine vorläufige Sperre per einstweiliger Verfügung des NOFV aber bereits zwei Spiele verpasste und die weiteren beiden zur Bewährung für ein Jahr ausgesetzt wurden, kann er im ersten Heimspiel nach der Trauer für einen toten Rechtsextremen am 23. März gegen Budissa Bautzen wieder spielen. Wie der CFC weiter mitteilte, wurde Frahn vom Verband zudem mit einer Geldstrafe von 3000 Euro belegt.

Der ehemalige Profi von RB Leipzig hatte beim 4:4 im Heimspiel am 9. März gegen die VSG Altglienicke nach einem Tor ein T-Shirt mit der Aufschrift "Support your local Hools" (Unterstütze deine lokalen Hools) hochgehalten.

"Der Fußball darf keine Bühne für Hooligans, Nazis und Rassisten sein", sagte Stephan Oberholz als Vorsitzender des NOFV-Sportgerichts in einer Mitteilung der Chemnitzer. "Wer solche sportfremden Inszenierungen unterstützt, auch aus Gedankenlosigkeit oder Naivität, verstößt gegen Grundwerte des Sports und schadet dem Ansehen des Fußballs."

Frahn wurde zu Gute gehalten, dass er sich schuldeinsichtig gezeigt, sein unbedachtes Verhalten öffentlich entschuldigt und dies bedauert hatte. Zudem habe er eine vereinsinterne Geldstrafe bekommen und sich glaubhaft von jeglichem Nazigebahren und entsprechenden politischen Einstellungen distanziert, betonte Oberholz. Der Chemnitzer FC, der ohne Frahn zuletzt zwei Niederlagen nacheinander kassierte, akzeptierte die Entscheidung des Sportgerichts.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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