Sie sind hier: Home > Sport > Fußball >

Mesut Özil: Ein Jahr nach seinem Rücktritt gesteht der DFB Fehler ein

Umstrittener Rücktritt  

Ein Jahr nach Fall Özil: DFB-Vize gesteht Fehler ein

19.07.2019, 14:21 Uhr | t-online.de, dpa

Mesut Özil: Ein Jahr nach seinem Rücktritt gesteht der DFB Fehler ein. Beendete nach der WM 2018 seine Karriere: Mesut Özil. (Quelle: imago images/Sven Simon)

Beendete nach der WM 2018 seine Karriere: Mesut Özil. (Quelle: Sven Simon/imago images)

Der Rundumschlag von Mesut Özil nach der WM ist den Menschen bis heute im Gedächtnis. Nach schweren Vorwürfen gegenüber einzelnen Personen im DFB beendete er seine Karriere als Nationalspieler. 

Ein Jahr nach dem Rücktritt von Mesut Özil aus der deutschen Nationalmannschaft hat der DFB-Vizepräsident Eugen Gehlenborg rückblickend Fehler des Deutschen Fußball-Bundes im Umgang mit dem Weltmeister von 2014 eingeräumt.

Sitzt seit Oktober 2013 im DFB-Präsidium: Eugen Gehlenborg. (Quelle: imago images/Hartenfelser)Sitzt seit Oktober 2013 im DFB-Präsidium: Eugen Gehlenborg. (Quelle: Hartenfelser/imago images)

"Zweimal Ja!", antwortete der für Sozial- und Gesellschaftspolitik zuständige Funktionär in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur auf die Fragen, ob sich der DFB 2018 deutlicher zu den Fotos von Özil mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan und später auch zu den rassistischen Anfeindungen gegen Özil in Deutschland hätte positionieren müssen.
   

  
"Aber Personen, die in einer Verantwortung stehen, müssen manchmal schnelle Entscheidungen treffen, von denen man dann im Nachhinein weiß, dass es keine 'Volltreffer' waren", sagte Gehlenborg weiter. "Der Fall Özil kam über den DFB ohne jede Vorwarnung. Und im Nachhinein kann man auch jeden Kritiker fragen: Was hätten Sie denn in so einer Situation gemacht? Ich jedenfalls kenne keine Organisation und keinen Menschen, der mit dieser heiklen und durchaus schwierigen Situation komplett fehlerfrei umgegangen wäre."

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail


shopping-portal