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Chef der DFL: Christian Seifert tritt aus DFB-Präsidialausschuss aus

Chef der DFL  

Christian Seifert tritt aus DFB-Gremium aus

17.10.2020, 10:55 Uhr | dpa

Chef der DFL: Christian Seifert tritt aus DFB-Präsidialausschuss aus. Christian Seifert: Der DFL-Geschäftsführer muss sich derzeit um die Corona-Richtlinien in der Bundesliga kümmern. (Quelle: imago images/Bernd Feil)

Christian Seifert: Der DFL-Geschäftsführer muss sich derzeit um die Corona-Richtlinien in der Bundesliga kümmern. (Quelle: Bernd Feil/imago images)

Christian Seifert ist einer der wichtigsten Männer im deutschen Fußball. Als Chef der DFL kümmert er sich um das "Produkt Bundesliga". Auch beim DFB hatte Seifert einen Posten – von dem ist er nun zurückgetreten.

Christian Seifert, der Chef der Deutschen Fußball-Liga (DFL), ist von seinem Amt im Präsidialausschuss des Deutschen Fußball-Bundes zurückgetreten. Das bestätigte eine DFL-Sprecherin am Samstag. Zuerst hatte die "Bild" über den Rücktritt des Top-Funktionärs aus dem wichtigen DFB-Gremium berichtet.

Seifert soll demnach sein Amt im Präsidialausschuss bereits im September zur Verfügung gestellt haben. Offiziell begründet habe der 51-Jährige seinen Rückzug damit, dass ihm wegen der Corona-Problematik die Zeit fehle, die breitgefächerten DFB-Themen in ausreichendem Maße bearbeiten zu können. Der DFL-Geschäftsführer gehört als Krisenmanager der 36 Klubs der ersten und zweiten Bundesliga zu einer der prägenden Figuren im Profi-Fußball.

Gremium trifft wichtige Entscheidungen für den DFB

Der Präsidialausschuss wird laut Verbandssatzung aus der Mitte des DFB-Präsidiums gebildet. Das Gremium kann wichtige Entscheidungen treffen. Es kümmert sich auch um Personalangelegenheiten der Direktoren, des Bundestrainers, des Managers Nationalmannschaft, der DFB-Sportlehrer und -Trainer. Die Personalauswahl ist allerdings Präsidiumssache.

Nach dem Seifert-Rückzug gehören dem Präsidialausschuss DFB-Präsident Fritz Keller, die beiden Vize-Präsidenten Rainer Koch und Peter Peters, Schatzmeister Stephan Osnabrügge und Generalsekretär Friedrich Curtius an.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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