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Nach Sturz: Fußball-Idol Eckel hofft auf baldige Heimkehr

Von dpa
Aktualisiert am 12.01.2021Lesedauer: 1 Min.
Holte 1954 den ersten Fußball-WM-Pokal fĂŒr Deutschland: Horst Eckel.
Holte 1954 den ersten Fußball-WM-Pokal fĂŒr Deutschland: Horst Eckel. (Quelle: Uwe Anspach/dpa./dpa)
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Frankfurt/Main (dpa) - Horst Eckel, der letzte noch lebende Fußball-Weltmeister von 1954, soll nach seinem schweren Sturz bald aus der Reha-Klinik entlassen werden.

"Ich hoffe, dass er am 18. Januar heim kommt", sagte seine Tochter Dagmar der Deutschen Presse-Agentur. Der 88-JĂ€hrige war am 22. Dezember zuhause im pfĂ€lzischen Vogelbach, wo er mit seiner Frau Hannelore lebt, schwer gestĂŒrzt. "Es geht ihm körperlich so weit gut, auch geistig. Er möchte natĂŒrlich nach Hause."

Eckel zog sich dabei unter anderem RippenbrĂŒche, eine GehirnerschĂŒtterung sowie einen Nasen- und Kieferbruch zu. Der langjĂ€hrige Profi des 1. FC Kaiserslautern ist einer der Helden von Bern, die im legendĂ€ren Endspiel der WM 1954 die ĂŒbermĂ€chtigen Ungarn mit 3:2 besiegten. Eckel war mit 19 erstmals deutscher Meister mit Kaiserslautern, mit 22 bereits Weltmeister - als JĂŒngster in der Mannschaft von KapitĂ€n Fritz Walter. FĂŒr Deutschland bestritt er 32 LĂ€nderspiele. Nach seiner Fußballkarriere wurde er Realschullehrer. Am 8. Februar wird Eckel 89 Jahre alt.

Das Fußball-Idol darf keine Besucher empfangen in seiner Klinik. Man wolle auch keine Sonderrechte fĂŒr ihn, betonte seine Tochter Dagmar. "Er hat eine Tischtennisplatte im Zimmer", berichtete sie. Mit einem Arzt wĂŒrde er auch ab und zu einen Ball hin und her spielen.

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